Papageifisch
Scarus ghobban
Blaustreif-Papageifisch (Scarus ghobban), gehoert zur Familie Scaridae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Pflanzenfresser.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Papageifisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; demersal; seichte Korallenriffe und angrenzende Seegraswiesen.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser
Lebensraumtypen: See, Korallenriff, Seegraswiese, Bodennah
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Korallenstruktur
Temperatur: 24 - 28 Grad C
pH-Wert: 8.1 - 8.4
Ernährung
Ernährungsweise: Pflanzenfresser
Die Nahrungssuche ist bei dem Papageifisch stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Papageifisch Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Papageifisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Papageifisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Papageifisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Papageifisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Papageifisch bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Scaridae
- Gattung
- Scarus
- Art
- ghobban
- Erstbeschreiber
- Forsskål, 1775
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Papageifisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Papageifisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Papageifisch als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Papageifisch betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Papageifisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Papageifisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Papageifisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Papageifisch das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Papageifisch für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung56 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Mager
Papageifisch sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.
Einfach
Papageifisch hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.
Das Fleisch von Papageifisch ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Papageifisch sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Papageifisch entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Papageifisch eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.
Die Garzeit von Papageifisch richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.
Zu Papageifisch passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Papageifisch passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Papageifisch passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Papageifisch sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Papageifisch ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
