KI-Inhalte sollen im Fischlexikon nicht nur optisch gekennzeichnet werden. Zusätzlich bereiten wir technische Informationen vor, damit im System nachvollziehbar bleibt, ob ein Inhalt KI-generiert, KI-unterstützt oder KI-bearbeitet wurde.
Sichtbare Hinweise helfen dem Nutzer sofort. Technische Metadaten helfen uns im Hintergrund, Inhalte sauber zu verwalten, zu prüfen und später gezielt zu aktualisieren.
Was wird markiert?
Die Kennzeichnung besteht aus sichtbaren Hinweisen für Nutzer und technischen Informationen im Hintergrund.
1. Sichtbare Kennzeichnung für Nutzer
Die wichtigste Kennzeichnung ist die sichtbare Kennzeichnung auf der Website. Wenn ein Inhalt mit KI erstellt, unterstützt oder bearbeitet wurde, kann er mit unserem KI-Symbol markiert werden. Das Symbol erscheint dort, wo es für den Nutzer relevant ist: auf Seiten, bei Bildern oder bei einzelnen Inhaltsbereichen.
Die Kennzeichnung soll nicht wie ein Warnschild wirken. Sie soll ruhig, dezent und eindeutig sein. Wer das Symbol sieht, soll schnell verstehen: Hier war KI beteiligt.
2. Interne Kennzeichnung im Backend
Zusätzlich zur sichtbaren Kennzeichnung können Inhalte im Backend mit technischen Feldern versehen werden. Diese Felder helfen dabei, die Website langfristig sauber zu pflegen. So kann später gefiltert werden, welche Seiten KI-Bilder enthalten, welche Texte KI-unterstützt sind oder welche Inhalte erneut geprüft werden sollten.
Diese internen Informationen sind vor allem für Verwaltung, Qualitätssicherung und spätere Aktualisierungen wichtig. Sie ersetzen nicht die sichtbare Kennzeichnung, sondern ergänzen sie.
3. Bilder, Dateien und technische Metadaten
Bei Bildern und anderen Medien können zusätzliche Metadaten sinnvoll sein. Sie können Hinweise darauf enthalten, ob ein Bild künstlich erzeugt, nachbearbeitet oder als Originalfoto verwendet wurde.
Solche Informationen können im Dateinamen, im CMS, in Bilddaten oder in späteren technischen Standards abgelegt werden. Entscheidend ist aber: Der Nutzer soll nicht erst Metadaten auslesen müssen, um die KI-Nutzung zu erkennen. Deshalb bleibt die sichtbare Kennzeichnung auf der Seite der wichtigste Hinweis.
Bildtyp KI-Bild, KI-bearbeitetes Bild, Symbolbild oder Originalfoto.
CMS-Status Interne Felder speichern, ob und wie KI beteiligt war.
Änderungsverlauf Prüfungen, Anpassungen und Korrekturen können dokumentiert werden.
4. Grenzen von Metadaten
Metadaten sind hilfreich, aber sie sind nicht perfekt. Beim Exportieren, Komprimieren, Konvertieren oder erneuten Hochladen von Bildern können technische Informationen verloren gehen. Außerdem liest nicht jedes System solche Daten aus.
Deshalb verlassen wir uns nicht allein auf versteckte technische Hinweise. Die sichtbare Kennzeichnung auf der Website bleibt der wichtigste Teil unseres Transparenzsystems. Metadaten dienen zusätzlich der internen Ordnung, Prüfung und Pflege.
Transparenz darf nicht nur im Quellcode stehen.
Technische Metadaten sind wichtig, damit Inhalte im Hintergrund sauber verwaltet werden können. Für Nutzer zählt aber vor allem, was direkt sichtbar ist. Deshalb kombinieren wir beides: ein klares KI-Symbol auf der Website und zusätzliche Informationen im System.
So bleibt nachvollziehbar, wo KI beteiligt war – nicht nur für Besucher, sondern auch für die spätere Pflege und Weiterentwicklung des Fischlexikons.