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Tilapia

Oreochromis niloticus

Nil-Tilapia (Oreochromis niloticus), gehoert zur Familie Cichlidae, lebt in Süß- und Brackwasser; benthopelagisch; warme Kanäle, Flüsse und Seen., und wird als Allesfresser beschrieben.

35 cm, max 60 cmmax 4.3 kgbis 9 Jahre0-10 m TiefeOmnivor

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.

Lebensraum

Süß- und Brackwasser; benthopelagisch; warme Kanäle, Flüsse und Seen.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 14 - 33 Grad C

pH-Wert: 6 - 9

Ernährung

Typ: Omnivor

Die natürliche Ernährung von Tilapia basiert auf einem breiten Spektrum an biologischer Beute.

Beute: Kleine Wirbellose, Krebstiere und Fische.

Kleine Wirbellose
Krebstiere und Fische.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
  • Lebt je nach Lebensphase solitär oder bildet mit Artgenossen lose Gruppen.
  • Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
  • Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
  • Keine direkten Gefahren im normalen Umgang.
Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.AllesfresserWirtschaftlich von Bedeutung für Fischerei, Aquakultur oder die Aquaristik.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cichliformes
Familie
Cichlidae
Gattung
Oreochromis
Art
niloticus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Keine wesentlichen Synonyme

Morphologie

Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Hartstrahlen
0
Afterflosse Weichstrahlen
0
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
Laichtyp
Freilaicher
Brutpflege
In der Regel keine Brutpflege nach der Eiablage oder Geburt.

Verhalten

Aktivität
Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Sozialverhalten
Lebt je nach Lebensphase solitär oder bildet mit Artgenossen lose Gruppen.
Wanderung
Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Von regionaler bis globaler wirtschaftlicher Bedeutung.
Aquakultur
Wird in spezialisierten Betrieben erfolgreich vermehrt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Früher Morgen, Dämmerung

Schwierigkeit

Anfängerfreundlich

Angelmethoden

Tilapia wird mit der zum Lebensraum passenden Kombination aus Posenangeln, Grundangeln, Spinnfischen oder Naturködermontage befischt.

Empfohlene Köder

Für Tilapia kommen artspezifisch Naturköder wie Würmer, Krebstiere, Muschelfleisch, Fischfetzen oder passende Kunstköder infrage.

Fangplätze

Tilapia wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.

Ausrüstung

Für Tilapia sollte das Angelgerät an Endgröße, Strömung, Hängerstruktur und zu erwartende Fluchten angepasst werden.

Wetter & Mond

Bei Tilapia sind stabile Bedingungen, passende Wassertemperatur und natürliche Nahrungsaktivität wichtiger als einzelne Mond- oder Wetterregeln.

Winterverhalten

Tilapia reduziert bei niedrigen Temperaturen die Aktivität und steht bevorzugt dort, wo Nahrung erreichbar ist und wenig Energie verbraucht wird.

Bissanzeige

Beim Tilapia muss die Bissanzeige passend zur Montage beobachtet werden; vorsichtige Zupfer und abrupte Fluchten sind möglich.

Drillverhalten

Tilapia zeigt ein artspezifisches Drillverhalten, das stark von Größe, Gewässerstruktur und Strömung abhängt.

Landung & Abhaken

Tilapia sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Schutz vor Stacheln, Zähnen oder elektrischen Organen beachten.

Typischer Beifang

Typischer Beifang bei Tilapia hängt stark von Montage, Köder und Gewässertyp ab.

Schnell erkennen

Tilapia erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Tilapia (Oreochromis niloticus) zeigt eine für seine Familie charakteristische Körperform, die optimal an seine spezifische Lebensweise angepasst ist. Die Maulstellung beim Tilapia unterstützt die effiziente Nahrungsaufnahme in seinem bevorzugten Strömungsbereich. Die Färbung von Oreochromis niloticus dient primär der Tarnung in seinem natürlichen Lebensraum und variiert je nach Alter. Besitzt artspezifische...

Regelhinweis

Für Tilapia müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

96 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfetter Fisch

Grätenstruktur

Tilapia sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Tilapia hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Tilapia ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Tilapia sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Tilapia entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Tilapia eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.

Garzeit

Die Garzeit von Tilapia richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.

Kräuter & Gewürze

Zu Tilapia passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Tilapia passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Tilapia passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Tilapia sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Tilapia ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.