Bachschmerle
Barbatula barbatula
Bachschmerle (Barbatula barbatula), gehoert zur Familie Nemacheilidae, lebt in Süßwasser; demersal; sauerstoffreiche und schnell fließende Bäche., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Körperform: Die Bachschmerle (Barbatula barbatula) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die ihre Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Bachschmerle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; demersal; sauerstoffreiche und schnell fließende Bäche.
Klimazone: Gemäßigt
Temperatur: 4 - 18 Grad C
pH-Wert: 6.5 - 8
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei der Bachschmerle stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Die Bachschmerle Organismen, die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.
Verbreitung
Region: Europa
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Bachschmerle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei der Bachschmerle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Die Bachschmerle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Bachschmerle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit der Bachschmerle bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Ostariophysi
- Ordnung
- Cypriniformes
- Familie
- Nemacheilidae
- Gattung
- Barbatula
- Art
- barbatula
- Erstbeschreiber
- Linnaeus, 1758
Morphologie
- Körperform
- Die Bachschmerle (Barbatula barbatula) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die ihre Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Seitenlinie
- Die Bachschmerle besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in ihrem Habitat.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Bachschmerle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Bachschmerle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Bachschmerle als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Die Bachschmerle betreibt artspezifische Brutpflege, die vom evolutionären Hintergrund abhängt.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Bachschmerle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei der Bachschmerle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Die Bachschmerle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Paläarktis
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Die Bachschmerle das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Die Bachschmerle für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Die Bachschmerle ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 2000 l
ab 3000 l
4 - 18 °C
6.5 - 8
5 - 20 dKH
Bodenorientiert
Die Pflege für die Bachschmerle im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und Endgröße.
Bachschmerle ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.
Bachschmerle darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.
Bachschmerle frisst Pflanzen meist nicht gezielt, kann feine Pflanzen aber beim Gründeln oder Eingraben lockern; robuste Bepflanzung und freier Sandboden sind sinnvoll.
Bachschmerle benötigt sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit spürbarer Strömung; tote Zonen und dauerhaft niedrige Sauerstoffwerte sind ungeeignet.
Bachschmerle sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.
Bachschmerle kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.
Bachschmerle benötigt für die Nachzucht warmes, ruhiges Wasser, Schwimmpflanzen oder Deckung an der Oberfläche und eine stressarme Umgebung für Schaumnestbau und Jungfischaufzucht.
Mittel (Fortgeschritten)
Gedämpft
