FischLex
KI-generiert

Bachschmerle

Barbatula barbatula

Bachschmerle (Barbatula barbatula), gehoert zur Familie Nemacheilidae, lebt in Süßwasser; demersal; sauerstoffreiche und schnell fließende Bäche., und wird als Karnivor beschrieben.

12 cm, max 21 cmmax 0.2 kgbis 7 Jahre0-10 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Körperform: Die Bachschmerle (Barbatula barbatula) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die ihre Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Bachschmerle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süßwasser; demersal; sauerstoffreiche und schnell fließende Bäche.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 4 - 18 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei der Bachschmerle stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Bachschmerle Organismen, die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.

Als Beute bevorzugt Die Bachschmerle Organismen
die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.

Verbreitung

Region: Europa

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Bachschmerle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Bachschmerle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Bachschmerle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Bachschmerle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Bachschmerle bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Bachschmerle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Die Bachschmerle oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Familie
Nemacheilidae
Gattung
Barbatula
Art
barbatula
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Körperform
Die Bachschmerle (Barbatula barbatula) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die ihre Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Die Bachschmerle besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in ihrem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Bachschmerle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Bachschmerle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Bachschmerle als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Bachschmerle betreibt artspezifische Brutpflege, die vom evolutionären Hintergrund abhängt.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Bachschmerle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Bachschmerle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Bachschmerle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Bachschmerle das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Bachschmerle für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Die Bachschmerle ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 2000 l

Mindestteich

ab 3000 l

Temperatur

4 - 18 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

5 - 20 dKH

Schwimmzone

Bodenorientiert

Haltungsanspruch

Die Pflege für die Bachschmerle im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und Endgröße.

Gruppengröße

Bachschmerle ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Bachschmerle darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.

Pflanzen

Bachschmerle frisst Pflanzen meist nicht gezielt, kann feine Pflanzen aber beim Gründeln oder Eingraben lockern; robuste Bepflanzung und freier Sandboden sind sinnvoll.

Strömung & Sauerstoff

Bachschmerle benötigt sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit spürbarer Strömung; tote Zonen und dauerhaft niedrige Sauerstoffwerte sind ungeeignet.

Futterannahme

Bachschmerle sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.

Überwinterung

Bachschmerle kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.

Nachzucht

Bachschmerle benötigt für die Nachzucht warmes, ruhiges Wasser, Schwimmpflanzen oder Deckung an der Oberfläche und eine stressarme Umgebung für Schaumnestbau und Jungfischaufzucht.

Nachzuchtanspruch

Mittel (Fortgeschritten)

Beleuchtung

Gedämpft