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Stör

Acipenser sturio

Europäischer Stör (Acipenser sturio), gehoert zur Familie Acipenseridae, lebt in Anadromer Wanderfisch; demersal; Flüsse zum Laichen, Küstenmeere zum Wachsen., und wird als Allesfresser beschrieben.

250 cm, max 600 cmmax 400 kgbis 100 Jahre0-10 m TiefeOmnivor

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.

Lebensraum

Anadromer Wanderfisch; demersal; Flüsse zum Laichen, Küstenmeere zum Wachsen.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 6 - 20 Grad C

pH-Wert: 7 - 8.2

Ernährung

Typ: Omnivor

Die natürliche Ernährung von Stör basiert auf einem breiten Spektrum an biologischer Beute.

Beute: Kleine Wirbellose, Krebstiere und Fische.

Kleine Wirbellose
Krebstiere und Fische.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
  • Lebt je nach Lebensphase solitär oder bildet mit Artgenossen lose Gruppen.
  • Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
  • Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
  • Keine direkten Gefahren im normalen Umgang.
Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.AllesfresserWirtschaftlich von Bedeutung für Fischerei, Aquakultur oder die Aquaristik.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Acipenseriformes
Familie
Acipenseridae
Gattung
Acipenser
Art
sturio
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Keine wesentlichen Synonyme

Morphologie

Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Hartstrahlen
0
Afterflosse Weichstrahlen
0
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
Laichtyp
Freilaicher
Brutpflege
In der Regel keine Brutpflege nach der Eiablage oder Geburt.

Verhalten

Aktivität
Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Sozialverhalten
Lebt je nach Lebensphase solitär oder bildet mit Artgenossen lose Gruppen.
Wanderung
Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Von regionaler bis globaler wirtschaftlicher Bedeutung.
Aquakultur
Wird in spezialisierten Betrieben erfolgreich vermehrt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Früher Morgen, Dämmerung

Schwierigkeit

Sehr schwer (Spezialistenfisch)

Angelmethoden

Stör wird mit der zum Lebensraum passenden Kombination aus Posenangeln, Grundangeln, Spinnfischen oder Naturködermontage befischt.

Empfohlene Köder

Für Stör kommen artspezifisch Naturköder wie Würmer, Krebstiere, Muschelfleisch, Fischfetzen oder passende Kunstköder infrage.

Fangplätze

Stör wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.

Ausrüstung

Für Stör ist sehr schweres Meeres- oder Big-Game-Gerät mit kräftiger Rolle, hoher Schnurfassung, starker Hauptschnur und abriebfestem Vorfach erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Stör sind stabile Bedingungen, passende Wassertemperatur und natürliche Nahrungsaktivität wichtiger als einzelne Mond- oder Wetterregeln.

Winterverhalten

Stör reduziert bei niedrigen Temperaturen die Aktivität und steht bevorzugt dort, wo Nahrung erreichbar ist und wenig Energie verbraucht wird.

Bissanzeige

Beim Stör muss die Bissanzeige passend zur Montage beobachtet werden; vorsichtige Zupfer und abrupte Fluchten sind möglich.

Drillverhalten

Stör liefert lange, kraftvolle Fluchten und verlangt saubere Bremseinstellung, Ausdauer und schweres Gerät.

Landung & Abhaken

Stör sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Schutz vor Stacheln, Zähnen oder elektrischen Organen beachten.

Typischer Beifang

Typischer Beifang bei Stör hängt stark von Montage, Köder und Gewässertyp ab.

Schnell erkennen

Stör erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Stör (Acipenser sturio) zeigt eine für seine Familie charakteristische Körperform, die optimal an seine spezifische Lebensweise angepasst ist. Die Maulstellung beim Stör unterstützt die effiziente Nahrungsaufnahme in seinem bevorzugten Strömungsbereich. Die Färbung von Acipenser sturio dient primär der Tarnung in seinem natürlichen Lebensraum und variiert je nach Alter. Besitzt artspezifische Anpassungen wie...

Regelhinweis

Für Stör müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

125 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfetter Fisch

Grätenstruktur

Stör sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Stör hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Stör ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Stör sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Stör entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Stör eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.

Garzeit

Die Garzeit von Stör richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.

Kräuter & Gewürze

Zu Stör passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Stör passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Stör passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Stör sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Stör ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.