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Sprotte

Sprattus sprattus

Europäische Sprotte (Sprattus sprattus), gehoert zur Familie Clupeidae, lebt in Salzwasser; pelagisch; küstennahe Gewässer, oft in Schwärmen anzutreffen., und wird als Allesfresser beschrieben.

12 cm, max 16 cmbis 6 Jahre0-50 m TiefeOmnivor

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; küstennahe Gewässer, oft in Schwärmen anzutreffen.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 4 - 16 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 8.4

Ernährung

Typ: Omnivor

Die natürliche Ernährung von Sprotte basiert auf einem breiten Spektrum an biologischer Beute.

Beute: Kleine Wirbellose, Krebstiere und Fische.

Kleine Wirbellose
Krebstiere und Fische.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
  • Lebt je nach Lebensphase solitär oder bildet mit Artgenossen lose Gruppen.
  • Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
  • Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
  • Keine direkten Gefahren im normalen Umgang.
Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.AllesfresserWirtschaftlich von Bedeutung für Fischerei, Aquakultur oder die Aquaristik.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Clupeiformes
Familie
Clupeidae
Gattung
Sprattus
Art
sprattus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Keine wesentlichen Synonyme

Morphologie

Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Hartstrahlen
0
Afterflosse Weichstrahlen
0
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
Laichtyp
Freilaicher
Brutpflege
In der Regel keine Brutpflege nach der Eiablage oder Geburt.

Verhalten

Aktivität
Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Sozialverhalten
Lebt je nach Lebensphase solitär oder bildet mit Artgenossen lose Gruppen.
Wanderung
Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Weltweit

Nutzung

Fischerei
Von regionaler bis globaler wirtschaftlicher Bedeutung.
Aquakultur
Wird in spezialisierten Betrieben erfolgreich vermehrt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

54 °C

Energie

158 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Fettfisch

Grätenstruktur

Sprotte hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Sprotte hat ein kräftigeres, maritimes Aroma; fettreichere Stücke schmecken intensiver und eignen sich gut für Grill, Pfanne oder Rohzubereitungen, sofern geeignet.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Sprotte ist fest, schnittstabil und je nach Muskelbereich saftig bis fleischig.

Verwertbare Teile

Bei Sprotte sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.

Hautzubereitung

Bei Sprotte entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Sprotte eignet sich zum Grillen, Braten, Räuchern, Marinieren und je nach Frischequalität auch für rohe oder kurz gegarte Zubereitungen.

Garzeit

Sprotte braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Sprotte passen Zitrus, Chili, Ingwer, Knoblauch, Sesam, Rosmarin, Thymian und mediterrane Kräuter.

Beilagen

Zu Sprotte passen Grillgemüse, Reis, mediterrane Salate, Kartoffeln, Hülsenfrüchte oder frische Salsas.

Getränke

Zu Sprotte passen kräftigere Weißweine, Rosé, trockener Riesling, leichter Rotwein bei Grillgerichten oder herbe alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Sprotte sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Sprotte ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 1000 l

Temperatur

4 - 16 °C

pH-Wert

7.8 - 8.4

Schwimmzone

Bodenorientiert

Haltungsanspruch

Die Haltung erfordert fundiertes Wissen über die spezifischen Wasserparameter.

Gruppengröße

Sprotte ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Sprotte sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.

Pflanzen

Sprotte frisst Pflanzen meist nicht gezielt, kann feine Pflanzen aber beim Gründeln oder Eingraben lockern; robuste Bepflanzung und freier Sandboden sind sinnvoll.

Strömung & Sauerstoff

Sprotte benötigt stabile Meerwasserqualität und eine zur Lebensweise passende Umwälzung; riff- oder küstenbewohnende Arten profitieren von sauerstoffreichem, gut bewegtem Wasser.

Futterannahme

Sprotte nimmt meist abwechslungsreiches Futter an, darunter Flocken- oder Granulatfutter, Frostfutter, Lebendfutter und je nach Art pflanzliche Bestandteile.

Überwinterung

Sprotte ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.

Nachzucht

Sprotte laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.

Nachzuchtanspruch

Sehr schwer (Spezialisten)

Beleuchtung

Gedämpft