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Saibling

Salvelinus alpinus

Seesaibling (Salvelinus alpinus), gehoert zur Familie Salmonidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; tiefe, kalte und sauerstoffreiche Seen., und wird als Karnivor beschrieben.

40 cm, max 107 cmmax 15 kgbis 40 Jahre0-10 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Saibling insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süßwasser; benthopelagisch; tiefe, kalte und sauerstoffreiche Seen.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 4 - 16 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei dem Saibling stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Saibling Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Saibling Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Saibling stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Saibling von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Saibling unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Saibling darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Saibling bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Saibling stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Der Saibling oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Protacanthopterygii
Ordnung
Salmoniformes
Familie
Salmonidae
Gattung
Salvelinus
Art
alpinus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Saibling insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Saibling darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Saibling als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Saibling betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Saibling stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Saibling von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Saibling unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Weltweit, abhängig von der Ozean- oder Kontinentalregion.

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Saibling das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Saibling für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Der Saibling ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Früher Morgen, Dämmerung

Schwierigkeit

Mittel (etwas Erfahrung nötig)

Angelmethoden

Saibling wird je nach Gewässer mit Fliegenfischen, Spinnfischen, Sbirolino, Naturködermontage oder leichter Posenmontage befischt.

Empfohlene Köder

Für Saibling funktionieren je nach Regelwerk Trockenfliegen, Nymphen, Streamer, kleine Spinner, Wobbler, Spoons, Würmer oder Forellenteig.

Fangplätze

Saibling findet man an sauerstoffreichen Rauschen, Gumpen, Kehrströmungen, Unterständen, Einläufen und kiesigen Laich- bzw. Nahrungsplätzen.

Ausrüstung

Für Saibling eignen sich leichte bis mittlere Spinn- oder Fliegenruten, fein abgestimmte Vorfächer und eine saubere Bremseinstellung.

Wetter & Mond

Bei Saibling sind stabile Bedingungen, passende Wassertemperatur und natürliche Nahrungsaktivität wichtiger als einzelne Mond- oder Wetterregeln.

Winterverhalten

Saibling bleibt auch in kaltem, sauerstoffreichem Wasser aktiv, steht aber energiesparend an Strömungskanten, Gumpen und tiefen Rinnen.

Bissanzeige

Beim Saibling muss die Bissanzeige passend zur Montage beobachtet werden; vorsichtige Zupfer und abrupte Fluchten sind möglich.

Drillverhalten

Saibling zeigt ein artspezifisches Drillverhalten, das stark von Größe, Gewässerstruktur und Strömung abhängt.

Landung & Abhaken

Saibling sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Saibling sind andere Salmoniden, Döbel, Barsche oder kleine Weißfische.

Schnell erkennen

Saibling erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Saibling (Salvelinus alpinus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Saibling bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Saibling eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Saibling verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Saibling müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

54 °C

Energie

164 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfetter Fisch

Grätenstruktur

Saibling hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Saibling schmeckt mild bis aromatisch, je nach Fettgehalt leicht nussig und eignet sich für schonende Zubereitung mit klaren Kräuteraromen.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Saibling ist zart bis mittelfest, saftig und zerfällt bei zu langer Garzeit leicht.

Verwertbare Teile

Bei Saibling sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.

Hautzubereitung

Bei Saibling kann die Haut bei frischer Ware mitgebraten werden; bei schleimiger oder sehr schuppiger Haut ist Entschuppen bzw. Abziehen sinnvoll.

Zubereitungsarten

Saibling eignet sich zum Braten, Grillen, Räuchern, Dünsten, Beizen und sanften Garen im Ofen.

Garzeit

Filets von Saibling garen in der Pfanne meist in 3 bis 6 Minuten pro Seite; ganze Fische brauchen je nach Größe deutlich länger.

Kräuter & Gewürze

Zu Saibling passen Dill, Petersilie, Zitrone, Schnittlauch, Fenchel, Pfeffer und milde Senfnoten.

Beilagen

Zu Saibling passen Kartoffeln, Reis, Spinat, Gurkensalat, Fenchel, Spargel und leichte Kräutersaucen.

Getränke

Zu Saibling passen Riesling, Chardonnay, Grüner Veltliner, Rosé oder leichte alkoholfreie Kräuter- und Zitrusgetränke.

Vorbereitung

Saibling sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Saibling ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.