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Rotbarsch

Sebastes norvegicus

Rotbarsch (Sebastes norvegicus), gehoert zur Familie Sebastidae, lebt in Salzwasser; demersal; tiefe felsige Regionen des Kontinentalschelfs., und wird als Karnivor beschrieben.

45 cm, max 100 cmmax 15 kgbis 60 Jahre0-100 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Rotbarsch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; demersal; tiefe felsige Regionen des Kontinentalschelfs.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 3 - 8 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei dem Rotbarsch stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Rotbarsch Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Rotbarsch Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Rotbarsch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Rotbarsch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Rotbarsch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Rotbarsch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Rotbarsch bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Rotbarsch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Der Rotbarsch oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Scorpaeniformes
Familie
Sebastidae
Gattung
Sebastes
Art
norvegicus
Erstbeschreiber
Ascanius, 1772

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Rotbarsch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Rotbarsch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Rotbarsch als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Rotbarsch betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Rotbarsch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Rotbarsch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Rotbarsch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Weltweit, abhängig von der Ozean- oder Kontinentalregion.

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Rotbarsch das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Rotbarsch für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Der Rotbarsch ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Früher Morgen, Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Mittel (etwas Erfahrung nötig)

Angelmethoden

Rotbarsch wird, sofern lokal erlaubt, mit Naturködermontage, Jig, Pilker oder Spinnköder an passenden Küsten-, Riff- oder Bootsplätzen befischt.

Empfohlene Köder

Für Rotbarsch kommen artspezifisch Naturköder wie Würmer, Krebstiere, Muschelfleisch, Fischfetzen oder passende Kunstköder infrage.

Fangplätze

Rotbarsch steht an Wracks, Riffen, Kanten, Muschelgrund, Tangfeldern, Hafenstrukturen und tieferen, nahrungsreichen Meeresbereichen.

Ausrüstung

Für Rotbarsch sind salzwasserfeste Rollen, abriebfeste Schnüre, robuste Haken und zum Revier passende Pilk-, Brandungs- oder Spinngeräte erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Rotbarsch sind Wind, Tide, Strömung, Wassertrübung und Futterfischaktivität wichtiger als einzelne Wetterregeln; nach Wetterumschwüngen muss der Standort neu gesucht werden.

Winterverhalten

Rotbarsch verlagert sich im Winter je nach Region, Temperatur und Nahrung teils in tiefere oder stabilere Bereiche; lokale Schonzeiten und Fangverbote sind besonders zu beachten.

Bissanzeige

Beim Rotbarsch zeigt sich der Biss häufig als deutliches Rucken, hartes Einsteigen oder plötzliches Gewicht in der Montage.

Drillverhalten

Rotbarsch zeigt je nach Größe harte Schläge, Fluchten in die Tiefe oder seitliche Läufe in der Strömung.

Landung & Abhaken

Rotbarsch sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Rotbarsch sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.

Schnell erkennen

Rotbarsch erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Rotbarsch (Sebastes norvegicus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Rotbarsch bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Rotbarsch eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Rotbarsch verfügt über evolutionär angepasste...

Regelhinweis

Für Rotbarsch gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

105 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Magerfisch

Grätenstruktur

Rotbarsch sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Rotbarsch hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Rotbarsch ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Rotbarsch sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Rotbarsch kann die Haut bei frischer Ware mitgebraten werden; bei schleimiger oder sehr schuppiger Haut ist Entschuppen bzw. Abziehen sinnvoll.

Zubereitungsarten

Rotbarsch eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.

Garzeit

Filets von Rotbarsch garen in der Pfanne meist in 3 bis 6 Minuten pro Seite; ganze Fische brauchen je nach Größe deutlich länger.

Kräuter & Gewürze

Zu Rotbarsch passen Zitrone, Petersilie, Dill, Estragon, Kerbel, Butter, Pfeffer und leichte Weißwein- oder Kapernnoten.

Beilagen

Zu Rotbarsch passen Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, grünes Gemüse, Gurkensalat, Spargel oder leichte Butter- und Zitronensaucen.

Getränke

Zu Rotbarsch passen trockener Weißwein wie Riesling, Silvaner oder Sauvignon Blanc sowie alkoholfreie Zitronen- oder Kräutergetränke.

Vorbereitung

Rotbarsch sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Rotbarsch ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.