Regenbogenforelle
Oncorhynchus mykiss
Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss), gehoert zur Familie Salmonidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; kalte, klare und schnell fließende Flüsse sowie Seen., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Regenbogenforelle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; benthopelagisch; kalte, klare und schnell fließende Flüsse sowie Seen.
Klimazone: Gemäßigt
Temperatur: 10 - 24 Grad C
pH-Wert: 6.5 - 8
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei der Regenbogenforelle stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Die Regenbogenforelle Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Regenbogenforelle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei der Regenbogenforelle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Die Regenbogenforelle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Regenbogenforelle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit der Regenbogenforelle bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Protacanthopterygii
- Ordnung
- Salmoniformes
- Familie
- Salmonidae
- Gattung
- Oncorhynchus
- Art
- mykiss
- Erstbeschreiber
- Walbaum, 1792
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Regenbogenforelle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Regenbogenforelle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Regenbogenforelle als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Die Regenbogenforelle betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Regenbogenforelle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei der Regenbogenforelle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Die Regenbogenforelle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Weltweit, abhängig von der Ozean- oder Kontinentalregion.
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Die Regenbogenforelle das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Die Regenbogenforelle für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Die Regenbogenforelle ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangFrühling, Sommer, Herbst
Früher Morgen, Dämmerung
Mittel (etwas Erfahrung nötig)
Regenbogenforelle wird je nach Gewässer mit Fliegenfischen, Spinnfischen, Sbirolino, Naturködermontage oder leichter Posenmontage befischt.
Für Regenbogenforelle funktionieren je nach Regelwerk Trockenfliegen, Nymphen, Streamer, kleine Spinner, Wobbler, Spoons, Würmer oder Forellenteig.
Regenbogenforelle findet man an sauerstoffreichen Rauschen, Gumpen, Kehrströmungen, Unterständen, Einläufen und kiesigen Laich- bzw. Nahrungsplätzen.
Für Regenbogenforelle eignen sich leichte bis mittlere Spinn- oder Fliegenruten, fein abgestimmte Vorfächer und eine saubere Bremseinstellung.
Bei Regenbogenforelle sind stabile Bedingungen, passende Wassertemperatur und natürliche Nahrungsaktivität wichtiger als einzelne Mond- oder Wetterregeln.
Regenbogenforelle bleibt auch in kaltem, sauerstoffreichem Wasser aktiv, steht aber energiesparend an Strömungskanten, Gumpen und tiefen Rinnen.
Beim Regenbogenforelle muss die Bissanzeige passend zur Montage beobachtet werden; vorsichtige Zupfer und abrupte Fluchten sind möglich.
Regenbogenforelle zeigt ein artspezifisches Drillverhalten, das stark von Größe, Gewässerstruktur und Strömung abhängt.
Regenbogenforelle sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.
Typischer Beifang beim Angeln auf Regenbogenforelle sind andere Salmoniden, Döbel, Barsche oder kleine Weißfische.
Regenbogenforelle erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft der Regenbogenforelle bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet der Regenbogenforelle eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Die Regenbogenforelle verfügt über...
Für Regenbogenforelle müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung54 °C
141 kcal / 100 g
20 g / 100 g
Mittelfetter Fisch
Regenbogenforelle hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.
Einfach
Regenbogenforelle schmeckt mild bis aromatisch, je nach Fettgehalt leicht nussig und eignet sich für schonende Zubereitung mit klaren Kräuteraromen.
Das Fleisch von Regenbogenforelle ist zart bis mittelfest, saftig und zerfällt bei zu langer Garzeit leicht.
Bei Regenbogenforelle sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.
Bei Regenbogenforelle kann die Haut bei frischer Ware mitgebraten werden; bei schleimiger oder sehr schuppiger Haut ist Entschuppen bzw. Abziehen sinnvoll.
Regenbogenforelle eignet sich zum Braten, Grillen, Räuchern, Dünsten, Beizen und sanften Garen im Ofen.
Filets von Regenbogenforelle garen in der Pfanne meist in 3 bis 6 Minuten pro Seite; ganze Fische brauchen je nach Größe deutlich länger.
Zu Regenbogenforelle passen Dill, Petersilie, Zitrone, Schnittlauch, Fenchel, Pfeffer und milde Senfnoten.
Zu Regenbogenforelle passen Kartoffeln, Reis, Spinat, Gurkensalat, Fenchel, Spargel und leichte Kräutersaucen.
Zu Regenbogenforelle passen Riesling, Chardonnay, Grüner Veltliner, Rosé oder leichte alkoholfreie Kräuter- und Zitrusgetränke.
Regenbogenforelle sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Regenbogenforelle ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
