Piranha
Pygocentrus nattereri
Roter Piranha (Pygocentrus nattereri), gehoert zur Familie Serrasalmidae, lebt in Süßwasser; pelagisch; Flusseinzugsgebiete des Amazonas, oft in Schwärmen., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Piranha insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; pelagisch; Flusseinzugsgebiete des Amazonas, oft in Schwärmen.
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 23 - 28 Grad C
pH-Wert: 5.5 - 7.5
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Piranha stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Piranha Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Piranha stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Piranha von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Piranha unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Piranha darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Piranha bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Ostariophysi
- Ordnung
- Characiformes
- Familie
- Serrasalmidae
- Gattung
- Pygocentrus
- Art
- nattereri
- Erstbeschreiber
- Kner, 1858
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Piranha insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Piranha darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Piranha als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Piranha betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Piranha stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Piranha von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Piranha unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Weltweit, abhängig von der Ozean- oder Kontinentalregion.
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Piranha das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Piranha für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Piranha ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Früher Morgen, Dämmerung, Nacht
Mittel (etwas Erfahrung nötig)
Piranha wird gezielt mit Spinnfischen, Jerkbait-, Wobbler-, Gummifisch- und Köderfischmontagen befischt; in geeigneten Gewässern ist auch Ansitzangeln möglich.
Für Piranha sind Gummifische, Wobbler, Spinner, Blinker, Jerkbaits, Köderfische und Fischfetzen besonders relevant.
Piranha jagt an Kanten, Krautfeldern, Brücken, Buhnen, Einläufen, Scharkanten, Barschbergen und Übergängen zwischen Flach- und Tiefwasser.
Für Piranha sind mittlere bis schwere Spinnruten, stabile Rollen, geflochtene Schnur und je nach Zahnbesatz Stahl-, Titan- oder Fluorocarbonvorfach sinnvoll.
Bei Piranha erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.
Piranha besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.
Beim Piranha kommt der Biss oft als harter Einschlag, kurzes Festhalten oder plötzliches Gewicht am Köder; beim Köderfischangeln kann der Abzug verzögert erfolgen.
Piranha zeigt harte Kopfstöße, kurze explosive Fluchten und versucht häufig Deckung oder tieferes Wasser zu erreichen.
Piranha sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. lange Zange und rutschfeste Unterlage verwenden.
Typischer Beifang beim Angeln auf Piranha sind andere Raubfische wie Barsch, Hecht, Zander, Rapfen oder Wels, je nach Gewässer.
Piranha erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Piranha (Pygocentrus nattereri) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Piranha bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Piranha eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Piranha verfügt über evolutionär angepasste anatomische...
Für Piranha müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung56 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Magerfisch
Piranha sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.
Einfach
Piranha hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.
Das Fleisch von Piranha ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Piranha sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Piranha entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Piranha eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.
Die Garzeit von Piranha richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.
Zu Piranha passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Piranha passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Piranha passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Piranha sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Piranha ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.