Pangasius
Pangasianodon hypophthalmus
Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus), gehoert zur Familie Pangasiidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; große Flusssysteme (Mekong, Chao Phraya)., und wird als Omnivor beschrieben.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Pangasius insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; benthopelagisch; große Flusssysteme (Mekong, Chao Phraya).
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 22 - 26 Grad C
pH-Wert: 6.5 - 7.5
Ernährung
Typ: Omnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Pangasius stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Pangasius Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Pangasius stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Pangasius von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Pangasius unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Pangasius darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Pangasius bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Ostariophysi
- Ordnung
- Siluriformes
- Familie
- Pangasiidae
- Gattung
- Pangasianodon
- Art
- hypophthalmus
- Erstbeschreiber
- Sauvage, 1878
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Pangasius insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Pangasius darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Pangasius als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Pangasius betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Pangasius stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Pangasius von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Pangasius unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Weltweit, abhängig von der Ozean- oder Kontinentalregion.
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Pangasius das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Pangasius für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Pangasius ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Früher Morgen, Dämmerung, Nacht
Schwer (gute Gewässerkenntnis & Technik nötig)
Pangasius wird mit schwerem Ansitzgerät, Grundmontage, Pose, Ufer- oder Bootsangeln und je nach Art mit Köderfisch, Tauwurmbündel oder Fischfetzen befischt.
Für Pangasius werden Tauwurmbündel, Köderfische, Fischfetzen, Leber, Muschelfleisch oder stark riechende Naturköder eingesetzt.
Pangasius wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.
Für Pangasius ist schweres Wels- oder Großfischgerät mit kräftiger Rute, robuster Rolle, starker geflochtener Schnur und abriebfestem Vorfach nötig.
Bei Pangasius erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.
Pangasius besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.
Beim Pangasius reicht die Bissanzeige von vorsichtigem Anheben bis zu massiven Läufen; nach dem Anhieb folgt häufig sofort starker Druck.
Pangasius kämpft mit enormem Druck, bodennahem Ziehen und langen Kraftphasen; die ersten Sekunden nach dem Anhieb sind entscheidend.
Pangasius sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.
Typischer Beifang bei Pangasius hängt stark von Montage, Köder und Gewässertyp ab.
Pangasius erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Pangasius bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Pangasius eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Pangasius verfügt über evolutionär angepasste...
Für Pangasius müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
92 kcal / 100 g
15 g / 100 g
Mittelfetter Fisch
Pangasius hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.
Einfach
Pangasius schmeckt mild bis leicht süßlich; die Fleischqualität hängt stark von Frische, Herkunft und sauberer Hälterung ab.
Das Fleisch von Pangasius ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Pangasius sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Pangasius entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Pangasius eignet sich zum Braten, Grillen, Frittieren, Schmoren oder für würzige Eintöpfe.
Pangasius braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.
Zu Pangasius passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Pangasius passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Pangasius passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Pangasius sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Pangasius ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.