Kampffisch
Betta splendens
Siamesischer Kampffisch (Betta splendens), gehoert zur Familie Osphronemidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; stehende Gewässer, Reisfelder und Sümpfe., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Kampffisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; benthopelagisch; stehende Gewässer, Reisfelder und Sümpfe.
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 24 - 30 Grad C
pH-Wert: 6 - 8
Der Kampffisch Betta splendens stammt aus Südostasien. FishBase führt die Art für das Mekong-Becken; weitere ökologische Risikoberichte nennen insbesondere Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam als natürliche beziehungsweise ursprüngliche Verbreitungsräume.
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Kampffisch stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Kampffisch Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Region: Südostasien; Mekong-Becken und angrenzende Tieflandgewässer.
Länder: Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam; zusätzlich weltweit als Zierfisch verbreitet und lokal eingeführt.
Der Kampffisch Betta splendens stammt aus Südostasien. FishBase führt die Art für das Mekong-Becken; weitere ökologische Risikoberichte nennen insbesondere Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam als natürliche beziehungsweise ursprüngliche Verbreitungsräume.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Kampffisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Kampffisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Kampffisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Kampffisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Kampffisch bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Anabantiformes
- Familie
- Osphronemidae
- Gattung
- Betta
- Art
- splendens
- Erstbeschreiber
- Regan, 1910
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Kampffisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Kampffisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Kampffisch als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Kampffisch betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Kampffisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Kampffisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Kampffisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Paläarktis / Variabel
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Kampffisch das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Kampffisch für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Kampffisch ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 200 l
24 - 30 °C
6 - 8
5 - 20 dKH
Oberflächenorientiert
Die Pflege für den Kampffisch im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.
Kampffisch wird in der Aquaristik meist einzeln gehalten; mehrere Männchen dürfen nicht zusammen gepflegt werden.
Kampffisch darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.
Kampffisch gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.
Kampffisch bevorzugt ruhige bis mäßig bewegte Bereiche; starke Dauerströmung sollte vermieden werden, eine gute biologische Filterung bleibt trotzdem wichtig.
Kampffisch sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.
Kampffisch ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.
Kampffisch benötigt für die Nachzucht warmes, ruhiges Wasser, Schwimmpflanzen oder Deckung an der Oberfläche und eine stressarme Umgebung für Schaumnestbau und Jungfischaufzucht.
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