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Guppy

Poecilia reticulata

Guppy (Poecilia reticulata), gehoert zur Familie Poeciliidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; warme und dicht bepflanzte Gräben, Teiche und kleine Flüsse., und wird als Karnivor beschrieben.

3 cm, max 6 cmbis 3 Jahre0-10 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Guppy insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süßwasser; benthopelagisch; warme und dicht bepflanzte Gräben, Teiche und kleine Flüsse.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 18 - 28 Grad C

pH-Wert: 7 - 8.5

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei dem Guppy stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Guppy Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Guppy Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Südamerika

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Guppy stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Guppy von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Guppy unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Guppy darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Guppy bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Guppy stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Der Guppy oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cyprinodontiformes
Familie
Poeciliidae
Gattung
Poecilia
Art
reticulata
Erstbeschreiber
Peters, 1859

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Guppy insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Guppy darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Guppy als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Guppy betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Guppy stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Guppy von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Guppy unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Guppy das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Guppy für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Der Guppy ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Temperatur

18 - 28 °C

pH-Wert

7 - 8.5

Karbonathärte

5 - 20 dKH

Schwimmzone

Oberflächenorientiert

Haltungsanspruch

Die Pflege für den Guppy im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Guppy ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Guppy darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.

Pflanzen

Guppy gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Guppy bevorzugt ruhige bis mäßig bewegte Bereiche; starke Dauerströmung sollte vermieden werden, eine gute biologische Filterung bleibt trotzdem wichtig.

Futterannahme

Guppy sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.

Überwinterung

Guppy ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.

Nachzucht

Guppy laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.

Nachzuchtanspruch

Sehr einfach (Anfänger)

Beleuchtung

Mittel