Geigenrochen
Pseudobatos percellens
Südamerikanischer Geigenrochen (Pseudobatos percellens), gehoert zur Familie Rhinobatidae, lebt in Salzwasser; demersal; küstennahe Sand- und Schlammböden., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Körperform: Der Geigenrochen besitzt einen rochenartig abgeflachten Vorderkörper mit langem, haiähnlichem Schwanzabschnitt; diese guitarfish-typische Körperform ist an bodennahes Leben auf Sand- und Schlammböden angepasst.
- Maulstellung: Beim Geigenrochen liegt das Maul auf der Unterseite des Kopfes; diese ventrale Maulstellung passt zur Aufnahme bodenlebender Beute.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Geigenrochen insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; demersal; küstennahe Sand- und Schlammböden.
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Der Geigenrochen lebt bodennah auf küstennahen Sand- und Schlammböden.
Temperatur: 20 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.9 - 8.4
Der Geigenrochen Pseudobatos percellens ist ein mariner, demersaler Geigenrochen des Atlantiks. FishBase nennt den westlichen Atlantik von der Karibik bis Brasilien, möglicherweise weiter südlich bis Nordargentinien, sowie tropische Gewässer des östlichen Atlantiks vor Westafrika.
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Geigenrochen stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Geigenrochen Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Region: Westlicher Atlantik; Küstengewässer der Karibik bis Brasilien, möglicherweise weiter südlich bis Nordargentinien; außerdem tropischer Ostatlantik vor Westafrika.
Länder: Karibikraum, Brasilien, möglicherweise nördliches Argentinien; zusätzlich tropische Küsten Westafrikas.
Der Geigenrochen Pseudobatos percellens ist ein mariner, demersaler Geigenrochen des Atlantiks. FishBase nennt den westlichen Atlantik von der Karibik bis Brasilien, möglicherweise weiter südlich bis Nordargentinien, sowie tropische Gewässer des östlichen Atlantiks vor Westafrika.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Geigenrochen stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Geigenrochen von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Geigenrochen unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Geigenrochen darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Geigenrochen bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Elasmobranchii
- Überordnung
- Batoidea
- Ordnung
- Rhinopristiformes
- Familie
- Rhinobatidae
- Gattung
- Pseudobatos
- Art
- percellens
- Erstbeschreiber
- Walbaum, 1792
Morphologie
- Körperform
- Der Geigenrochen besitzt einen rochenartig abgeflachten Vorderkörper mit langem, haiähnlichem Schwanzabschnitt; diese guitarfish-typische Körperform ist an bodennahes Leben auf Sand- und Schlammböden angepasst.
- Maulstellung
- Beim Geigenrochen liegt das Maul auf der Unterseite des Kopfes; diese ventrale Maulstellung passt zur Aufnahme bodenlebender Beute.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Geigenrochen insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Geigenrochen darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Geigenrochen als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Geigenrochen betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Geigenrochen stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Geigenrochen von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Geigenrochen unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Neotropis
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Geigenrochen das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Geigenrochen für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Geigenrochen ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung56 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Magerfisch
Geigenrochen sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.
Mittel
Geigenrochen kann festes, mildes Fleisch liefern; unsaubere Lagerung führt schnell zu ammoniakartigen Fehlnoten.
Das Fleisch von Geigenrochen ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Geigenrochen sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Geigenrochen wird die raue Haut in der Regel entfernt; sauberes Ausbluten und Kühlen sind besonders wichtig.
Geigenrochen eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.
Die Garzeit von Geigenrochen richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.
Zu Geigenrochen passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Geigenrochen passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Geigenrochen passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Geigenrochen sollte sofort gekühlt, sauber ausgenommen und korrekt gelagert werden, damit kein ammoniakartiger Geschmack entsteht.
Bei Geigenrochen sind schnelle Kühlung, sauberes Ausnehmen und Schadstoff-/Quecksilberhinweise zu beachten; große Räuber nicht regelmäßig verzehren.
