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Gambuse

Gambusia affinis

Koboldkärpfling (Gambusia affinis), gehoert zur Familie Poeciliidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; flache, stehende oder langsam fließende Gewässer., und wird als Omnivor beschrieben.

4 cm, max 7 cmbis 3 Jahre0-10 m TiefeOmnivor

Merkmale

  • Körperform: Die Gambuse (Gambusia affinis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Gambuse insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süßwasser; benthopelagisch; flache, stehende oder langsam fließende Gewässer.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 12 - 29 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Ernährung

Typ: Omnivor

Die Nahrungssuche ist bei der Gambuse stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Gambuse Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Die Gambuse Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Nordamerika

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Gambuse stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Gambuse von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Gambuse unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Gambuse darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Gambuse bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Gambuse stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.OmnivorFür den Menschen ist Die Gambuse oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cyprinodontiformes
Familie
Poeciliidae
Gattung
Gambusia
Art
affinis
Erstbeschreiber
Baird & Girard, 1853

Morphologie

Körperform
Die Gambuse (Gambusia affinis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Die Gambuse besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Gambuse insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Gambuse darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Gambuse als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Gambuse betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Gambuse stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Gambuse von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Gambuse unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Ozeanisch / Kosmopolitisch

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Gambuse das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Gambuse für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Die Gambuse ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Mindestteich

ab 1000 l

Temperatur

12 - 29 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

5 - 20 dKH

Schwimmzone

Alle Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Pflege für die Gambuse im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Gambuse ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Gambuse sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.

Pflanzen

Gambuse gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Gambuse bevorzugt ruhige bis mäßig bewegte Bereiche; starke Dauerströmung sollte vermieden werden, eine gute biologische Filterung bleibt trotzdem wichtig.

Futterannahme

Gambuse nimmt meist abwechslungsreiches Futter an, darunter Flocken- oder Granulatfutter, Frostfutter, Lebendfutter und je nach Art pflanzliche Bestandteile.

Überwinterung

Gambuse kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.

Nachzucht

Die Nachzucht von Gambuse gelingt nur bei stabilen Wasserwerten, gut strukturierten Revieren und stressarmer Haltung; bei Maulbrütern sind ruhige Rückzugsbereiche für tragende Weibchen wichtig.

Nachzuchtanspruch

Sehr einfach (Anfänger)

Beleuchtung

Egal / Anpassungsfähig