Gambuse
Gambusia affinis
Koboldkärpfling (Gambusia affinis), gehoert zur Familie Poeciliidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; flache, stehende oder langsam fließende Gewässer., und wird als Omnivor beschrieben.
Merkmale
- Körperform: Die Gambuse (Gambusia affinis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Gambuse insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; benthopelagisch; flache, stehende oder langsam fließende Gewässer.
Klimazone: Gemäßigt
Temperatur: 12 - 29 Grad C
pH-Wert: 6.5 - 8
Ernährung
Typ: Omnivor
Die Nahrungssuche ist bei der Gambuse stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Die Gambuse Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Region: Nordamerika
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Gambuse stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei der Gambuse von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Die Gambuse unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Gambuse darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit der Gambuse bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Cyprinodontiformes
- Familie
- Poeciliidae
- Gattung
- Gambusia
- Art
- affinis
- Erstbeschreiber
- Baird & Girard, 1853
Morphologie
- Körperform
- Die Gambuse (Gambusia affinis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Seitenlinie
- Die Gambuse besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Gambuse insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Gambuse darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Gambuse als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Die Gambuse betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Gambuse stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei der Gambuse von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Die Gambuse unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Ozeanisch / Kosmopolitisch
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Die Gambuse das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Die Gambuse für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Die Gambuse ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 200 l
ab 1000 l
12 - 29 °C
6.5 - 8
5 - 20 dKH
Alle Wasserschichten
Die Pflege für die Gambuse im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.
Gambuse ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.
Gambuse sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.
Gambuse gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.
Gambuse bevorzugt ruhige bis mäßig bewegte Bereiche; starke Dauerströmung sollte vermieden werden, eine gute biologische Filterung bleibt trotzdem wichtig.
Gambuse nimmt meist abwechslungsreiches Futter an, darunter Flocken- oder Granulatfutter, Frostfutter, Lebendfutter und je nach Art pflanzliche Bestandteile.
Gambuse kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.
Die Nachzucht von Gambuse gelingt nur bei stabilen Wasserwerten, gut strukturierten Revieren und stressarmer Haltung; bei Maulbrütern sind ruhige Rückzugsbereiche für tragende Weibchen wichtig.
Sehr einfach (Anfänger)
Egal / Anpassungsfähig
