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Gabelbart

Phycis phycis

Mittelmeer-Gabelbart (Phycis phycis), gehoert zur Familie Phycidae, lebt in Salzwasser; benthopelagisch; über felsigen oder sandigen Böden nahe der Küste., und wird als Karnivor beschrieben.

25 cm, max 65 cmmax 3.9 kgbis 10 Jahre0-100 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Körperform: Der Gabelbart (Phycis phycis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Gabelbart insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; benthopelagisch; über felsigen oder sandigen Böden nahe der Küste.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 10 - 18 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei dem Gabelbart stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Gabelbart Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Gabelbart Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Gabelbart stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Gabelbart von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Gabelbart unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Gabelbart darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Gabelbart bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Gabelbart stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Der Gabelbart oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Paracanthopterygii
Ordnung
Gadiformes
Familie
Phycidae
Gattung
Phycis
Art
phycis
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1766

Morphologie

Körperform
Der Gabelbart (Phycis phycis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Der Gabelbart besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Gabelbart insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Gabelbart darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Gabelbart als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Gabelbart betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Gabelbart stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Gabelbart von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Gabelbart unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Ozeanisch / Kosmopolitisch

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Gabelbart das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Gabelbart für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Der Gabelbart ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Früher Morgen, Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Mittel (etwas Erfahrung nötig)

Angelmethoden

Gabelbart wird meist mit Pilken, Jiggen, Naturköderangeln oder leichten bis mittleren Meeresmontagen vom Boot oder von Küstenplätzen befischt.

Empfohlene Köder

Für Gabelbart eignen sich Pilker, Gummifische, Twister, Fischfetzen, Wattwurm, Muschelfleisch und andere Meeresnaturköder.

Fangplätze

Gabelbart steht an Wracks, Riffen, Kanten, Muschelgrund, Tangfeldern, Hafenstrukturen und tieferen, nahrungsreichen Meeresbereichen.

Ausrüstung

Für Gabelbart sind salzwasserfeste Rollen, abriebfeste Schnüre, robuste Haken und zum Revier passende Pilk-, Brandungs- oder Spinngeräte erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Gabelbart sind Wind, Tide, Strömung, Wassertrübung und Futterfischaktivität wichtiger als einzelne Wetterregeln; nach Wetterumschwüngen muss der Standort neu gesucht werden.

Winterverhalten

Gabelbart verlagert sich im Winter je nach Region, Temperatur und Nahrung teils in tiefere oder stabilere Bereiche; lokale Schonzeiten und Fangverbote sind besonders zu beachten.

Bissanzeige

Beim Gabelbart zeigt sich der Biss häufig als deutliches Rucken, hartes Einsteigen oder plötzliches Gewicht in der Montage.

Drillverhalten

Gabelbart zeigt je nach Größe harte Schläge, Fluchten in die Tiefe oder seitliche Läufe in der Strömung.

Landung & Abhaken

Gabelbart sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Gabelbart sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.

Schnell erkennen

Gabelbart erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Gabelbart (Phycis phycis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Gabelbart bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Gabelbart eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Gabelbart verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Gabelbart gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Magerfisch

Grätenstruktur

Gabelbart hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Gabelbart besitzt ein mildes, sauberes und leicht süßliches Aroma mit klassischem weißem Fischgeschmack.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Gabelbart ist weiß, mager und blättrig mit klarer Faserstruktur.

Verwertbare Teile

Bei Gabelbart werden vor allem Filets verwertet; Karkassen, Kopf und Abschnitte eignen sich für Fischfond.

Hautzubereitung

Bei Gabelbart kann die Haut bei frischer Ware mitgebraten werden; bei schleimiger oder sehr schuppiger Haut ist Entschuppen bzw. Abziehen sinnvoll.

Zubereitungsarten

Gabelbart eignet sich zum Dünsten, Braten, Backen, Frittieren und für Fischsuppen oder Eintöpfe.

Garzeit

Filets von Gabelbart garen in der Pfanne meist in 3 bis 6 Minuten pro Seite; ganze Fische brauchen je nach Größe deutlich länger.

Kräuter & Gewürze

Zu Gabelbart passen Zitrone, Petersilie, Dill, Estragon, Kerbel, Butter, Pfeffer und leichte Weißwein- oder Kapernnoten.

Beilagen

Zu Gabelbart passen Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, grünes Gemüse, Gurkensalat, Spargel oder leichte Butter- und Zitronensaucen.

Getränke

Zu Gabelbart passen trockener Weißwein wie Riesling, Silvaner oder Sauvignon Blanc sowie alkoholfreie Zitronen- oder Kräutergetränke.

Vorbereitung

Gabelbart sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Gabelbart ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.