Gabelbart
Phycis phycis
Mittelmeer-Gabelbart (Phycis phycis), gehoert zur Familie Phycidae, lebt in Salzwasser; benthopelagisch; über felsigen oder sandigen Böden nahe der Küste., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Körperform: Der Gabelbart (Phycis phycis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Gabelbart insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; benthopelagisch; über felsigen oder sandigen Böden nahe der Küste.
Klimazone: Gemäßigt
Temperatur: 10 - 18 Grad C
pH-Wert: 7.9 - 8.4
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Gabelbart stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Gabelbart Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Gabelbart stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Gabelbart von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Gabelbart unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Gabelbart darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Gabelbart bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Paracanthopterygii
- Ordnung
- Gadiformes
- Familie
- Phycidae
- Gattung
- Phycis
- Art
- phycis
- Erstbeschreiber
- Linnaeus, 1766
Morphologie
- Körperform
- Der Gabelbart (Phycis phycis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Seitenlinie
- Der Gabelbart besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Gabelbart insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Gabelbart darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Gabelbart als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Gabelbart betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Gabelbart stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Gabelbart von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Gabelbart unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Ozeanisch / Kosmopolitisch
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Gabelbart das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Gabelbart für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Gabelbart ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangFrühling, Sommer, Herbst
Früher Morgen, Vormittag, Nachmittag
Mittel (etwas Erfahrung nötig)
Gabelbart wird meist mit Pilken, Jiggen, Naturköderangeln oder leichten bis mittleren Meeresmontagen vom Boot oder von Küstenplätzen befischt.
Für Gabelbart eignen sich Pilker, Gummifische, Twister, Fischfetzen, Wattwurm, Muschelfleisch und andere Meeresnaturköder.
Gabelbart steht an Wracks, Riffen, Kanten, Muschelgrund, Tangfeldern, Hafenstrukturen und tieferen, nahrungsreichen Meeresbereichen.
Für Gabelbart sind salzwasserfeste Rollen, abriebfeste Schnüre, robuste Haken und zum Revier passende Pilk-, Brandungs- oder Spinngeräte erforderlich.
Bei Gabelbart sind Wind, Tide, Strömung, Wassertrübung und Futterfischaktivität wichtiger als einzelne Wetterregeln; nach Wetterumschwüngen muss der Standort neu gesucht werden.
Gabelbart verlagert sich im Winter je nach Region, Temperatur und Nahrung teils in tiefere oder stabilere Bereiche; lokale Schonzeiten und Fangverbote sind besonders zu beachten.
Beim Gabelbart zeigt sich der Biss häufig als deutliches Rucken, hartes Einsteigen oder plötzliches Gewicht in der Montage.
Gabelbart zeigt je nach Größe harte Schläge, Fluchten in die Tiefe oder seitliche Läufe in der Strömung.
Gabelbart sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.
Typischer Beifang beim Angeln auf Gabelbart sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.
Gabelbart erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Gabelbart (Phycis phycis) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Gabelbart bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Gabelbart eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Gabelbart verfügt über evolutionär angepasste anatomische...
Für Gabelbart gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung56 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Magerfisch
Gabelbart hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.
Einfach
Gabelbart besitzt ein mildes, sauberes und leicht süßliches Aroma mit klassischem weißem Fischgeschmack.
Das Fleisch von Gabelbart ist weiß, mager und blättrig mit klarer Faserstruktur.
Bei Gabelbart werden vor allem Filets verwertet; Karkassen, Kopf und Abschnitte eignen sich für Fischfond.
Bei Gabelbart kann die Haut bei frischer Ware mitgebraten werden; bei schleimiger oder sehr schuppiger Haut ist Entschuppen bzw. Abziehen sinnvoll.
Gabelbart eignet sich zum Dünsten, Braten, Backen, Frittieren und für Fischsuppen oder Eintöpfe.
Filets von Gabelbart garen in der Pfanne meist in 3 bis 6 Minuten pro Seite; ganze Fische brauchen je nach Größe deutlich länger.
Zu Gabelbart passen Zitrone, Petersilie, Dill, Estragon, Kerbel, Butter, Pfeffer und leichte Weißwein- oder Kapernnoten.
Zu Gabelbart passen Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, grünes Gemüse, Gurkensalat, Spargel oder leichte Butter- und Zitronensaucen.
Zu Gabelbart passen trockener Weißwein wie Riesling, Silvaner oder Sauvignon Blanc sowie alkoholfreie Zitronen- oder Kräutergetränke.
Gabelbart sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Gabelbart ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
