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Elritze

Phoxinus phoxinus

Elritze (Phoxinus phoxinus), gehoert zur Familie Leuciscidae, lebt in Süßwasser; benthopelagisch; kalte, klare und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse., und wird als Omnivor beschrieben.

8 cm, max 14 cmbis 11 Jahre0-10 m TiefeOmnivor

Merkmale

  • Körperform: Die Elritze (Phoxinus phoxinus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Elritze insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süßwasser; benthopelagisch; kalte, klare und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse.

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 4 - 20 Grad C

pH-Wert: 7 - 8

Ernährung

Typ: Omnivor

Die Nahrungssuche ist bei der Elritze stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Elritze Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Die Elritze Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Europa

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Elritze stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Elritze von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Elritze unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Elritze darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Elritze bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Elritze stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.OmnivorFür den Menschen ist Die Elritze oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Familie
Leuciscidae
Gattung
Phoxinus
Art
phoxinus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Körperform
Die Elritze (Phoxinus phoxinus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Die Elritze besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Elritze insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Elritze darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Elritze als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Elritze betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Elritze stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Elritze von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Elritze unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Elritze das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Elritze für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Die Elritze ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Mindestteich

ab 3000 l

Temperatur

4 - 20 °C

pH-Wert

7 - 8

Karbonathärte

5 - 20 dKH

Schwimmzone

Alle Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Pflege für die Elritze im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Elritze ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Elritze lässt sich mit friedlichen, ähnlich großen Arten vergesellschaften; hektische Flossenknabberer, sehr große Räuber und zu dominante Beifische sind zu vermeiden.

Pflanzen

Elritze gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Elritze benötigt sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit spürbarer Strömung; tote Zonen und dauerhaft niedrige Sauerstoffwerte sind ungeeignet.

Futterannahme

Elritze nimmt meist abwechslungsreiches Futter an, darunter Flocken- oder Granulatfutter, Frostfutter, Lebendfutter und je nach Art pflanzliche Bestandteile.

Überwinterung

Elritze kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.

Nachzucht

Die Nachzucht von Elritze gelingt nur bei stabilen Wasserwerten, gut strukturierten Revieren und stressarmer Haltung; bei Maulbrütern sind ruhige Rückzugsbereiche für tragende Weibchen wichtig.

Nachzuchtanspruch

Sehr einfach (Anfänger)

Beleuchtung

Mittel