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Dorado

Coryphaena hippurus

Goldmakrele (Coryphaena hippurus), gehoert zur Familie Coryphaenidae, lebt in Salzwasser; pelagisch; tropische und subtropische Ozeane weltweit., und wird als Karnivor beschrieben.

100 cm, max 210 cmmax 40 kgbis 5 Jahre0-100 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Körperform: Der Dorado (Coryphaena hippurus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Dorado insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; tropische und subtropische Ozeane weltweit.

Klimazone: Tropisch

Temperatur: 21 - 30 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.4

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei dem Dorado stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Dorado Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Dorado Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Dorado stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Dorado von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Dorado unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Dorado darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Dorado bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Dorado stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Der Dorado oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Carangiformes
Familie
Coryphaenidae
Gattung
Coryphaena
Art
hippurus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Körperform
Der Dorado (Coryphaena hippurus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Der Dorado besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Dorado insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Dorado darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Dorado als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Dorado betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Dorado stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Dorado von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Dorado unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Ozeanisch / Kosmopolitisch

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Dorado das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Dorado für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Der Dorado ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Früher Morgen, Dämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Sehr schwer (Spezialistenfisch)

Angelmethoden

Dorado wird mit schwerem Ansitzgerät, Grundmontage, Pose, Ufer- oder Bootsangeln und je nach Art mit Köderfisch, Tauwurmbündel oder Fischfetzen befischt.

Empfohlene Köder

Für Dorado werden Tauwurmbündel, Köderfische, Fischfetzen, Leber, Muschelfleisch oder stark riechende Naturköder eingesetzt.

Fangplätze

Dorado wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.

Ausrüstung

Für Dorado ist sehr schweres Meeres- oder Big-Game-Gerät mit kräftiger Rolle, hoher Schnurfassung, starker Hauptschnur und abriebfestem Vorfach erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Dorado erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.

Winterverhalten

Dorado besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.

Bissanzeige

Beim Dorado reicht die Bissanzeige von vorsichtigem Anheben bis zu massiven Läufen; nach dem Anhieb folgt häufig sofort starker Druck.

Drillverhalten

Dorado liefert lange, kraftvolle Fluchten und verlangt saubere Bremseinstellung, Ausdauer und schweres Gerät.

Landung & Abhaken

Dorado sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Dorado sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.

Schnell erkennen

Dorado erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Dorado (Coryphaena hippurus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Dorado bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Dorado eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Dorado verfügt über evolutionär angepasste anatomische Besonderheiten,...

Regelhinweis

Für Dorado gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

96 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfetter Fisch

Grätenstruktur

Dorado hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Dorado schmeckt mild bis leicht süßlich; die Fleischqualität hängt stark von Frische, Herkunft und sauberer Hälterung ab.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Dorado ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Dorado sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Dorado entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Dorado eignet sich zum Braten, Grillen, Frittieren, Schmoren oder für würzige Eintöpfe.

Garzeit

Dorado braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Dorado passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Dorado passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Dorado passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Dorado sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Dorado ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.