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Barramundi

Lates calcarifer

Barramundi (Lates calcarifer), gehoert zur Familie Latidae, lebt in Süß-, Brack- und Salzwasser; benthopelagisch; Küstengewässer, Flussmündungen, Lagunen., und wird als Karnivor beschrieben.

100 cm, max 200 cmmax 60 kgbis 20 Jahre0-10 m TiefeKarnivor

Merkmale

  • Körperform: Der Barramundi (Lates calcarifer) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barramundi insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süß-, Brack- und Salzwasser; benthopelagisch; Küstengewässer, Flussmündungen, Lagunen.

Klimazone: Tropisch

Temperatur: 20 - 30 Grad C

pH-Wert: 7 - 8.5

Barramundi Lates calcarifer ist euryhalin und kommt in Süßwasser, Brackwasser und marinen Küstenlebensräumen des Indo-Westpazifiks vor. FishBase nennt die Verbreitung von der östlichen Persischen-Golf-Region bis China, Taiwan, Südjapan, Papua-Neuguinea und Nordaustralien.

Ernährung

Typ: Karnivor

Die Nahrungssuche ist bei dem Barramundi stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Barramundi Organismen, die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.

Als Beute bevorzugt Der Barramundi Organismen
die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.

Verbreitung

Region: Indo-Westpazifik; von der östlichen Persischen-Golf-Region über Süd- und Südostasien bis Papua-Neuguinea und Nordaustralien.

Länder: Indo-Westpazifischer Raum: unter anderem Küsten und Flusssysteme Süd- und Südostasiens, Südchina, Südjapan, Papua-Neuguinea und Nordaustralien.

Barramundi Lates calcarifer ist euryhalin und kommt in Süßwasser, Brackwasser und marinen Küstenlebensräumen des Indo-Westpazifiks vor. FishBase nennt die Verbreitung von der östlichen Persischen-Golf-Region bis China, Taiwan, Südjapan, Papua-Neuguinea und Nordaustralien.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barramundi stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Barramundi von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Barramundi unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barramundi darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Barramundi bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barramundi stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.KarnivorFür den Menschen ist Der Barramundi oft von Bedeutung für die kommerzielle Fischerei, Sportfischerei oder als Zierfisch.

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Centrarchiformes
Familie
Latidae
Gattung
Lates
Art
calcarifer
Erstbeschreiber
Bloch, 1790

Morphologie

Körperform
Der Barramundi (Lates calcarifer) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Der Barramundi besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barramundi insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovipar
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barramundi darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Barramundi als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Barramundi betreibt artspezifische Brutpflege, die vom evolutionären Hintergrund abhängt.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barramundi stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Barramundi von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Barramundi unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Australis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Barramundi das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Barramundi für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Der Barramundi ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Früher Morgen, Dämmerung

Schwierigkeit

Schwer (gute Gewässerkenntnis & Technik nötig)

Angelmethoden

Barramundi wird mit der zum Lebensraum passenden Kombination aus Posenangeln, Grundangeln, Spinnfischen oder Naturködermontage befischt.

Empfohlene Köder

Für Barramundi kommen artspezifisch Naturköder wie Würmer, Krebstiere, Muschelfleisch, Fischfetzen oder passende Kunstköder infrage.

Fangplätze

Barramundi wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.

Ausrüstung

Für Barramundi sollte das Angelgerät an Endgröße, Strömung, Hängerstruktur und zu erwartende Fluchten angepasst werden.

Wetter & Mond

Bei Barramundi sind stabile Bedingungen, passende Wassertemperatur und natürliche Nahrungsaktivität wichtiger als einzelne Mond- oder Wetterregeln.

Winterverhalten

Barramundi besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.

Bissanzeige

Beim Barramundi muss die Bissanzeige passend zur Montage beobachtet werden; vorsichtige Zupfer und abrupte Fluchten sind möglich.

Drillverhalten

Barramundi zeigt ein artspezifisches Drillverhalten, das stark von Größe, Gewässerstruktur und Strömung abhängt.

Landung & Abhaken

Barramundi sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang bei Barramundi hängt stark von Montage, Köder und Gewässertyp ab.

Schnell erkennen

Barramundi erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Barramundi (Lates calcarifer) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Barramundi bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Barramundi eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Barramundi verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Barramundi gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

100 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfetter Fisch

Grätenstruktur

Barramundi sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Barramundi hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Barramundi ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Barramundi sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Barramundi entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Barramundi eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.

Garzeit

Die Garzeit von Barramundi richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.

Kräuter & Gewürze

Zu Barramundi passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Barramundi passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Barramundi passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Barramundi sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Barramundi ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.