Barramundi
Lates calcarifer
Barramundi (Lates calcarifer), gehoert zur Familie Latidae, lebt in Süß-, Brack- und Salzwasser; benthopelagisch; Küstengewässer, Flussmündungen, Lagunen., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Körperform: Der Barramundi (Lates calcarifer) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barramundi insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süß-, Brack- und Salzwasser; benthopelagisch; Küstengewässer, Flussmündungen, Lagunen.
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 20 - 30 Grad C
pH-Wert: 7 - 8.5
Barramundi Lates calcarifer ist euryhalin und kommt in Süßwasser, Brackwasser und marinen Küstenlebensräumen des Indo-Westpazifiks vor. FishBase nennt die Verbreitung von der östlichen Persischen-Golf-Region bis China, Taiwan, Südjapan, Papua-Neuguinea und Nordaustralien.
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Barramundi stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Barramundi Organismen, die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.
Verbreitung
Region: Indo-Westpazifik; von der östlichen Persischen-Golf-Region über Süd- und Südostasien bis Papua-Neuguinea und Nordaustralien.
Länder: Indo-Westpazifischer Raum: unter anderem Küsten und Flusssysteme Süd- und Südostasiens, Südchina, Südjapan, Papua-Neuguinea und Nordaustralien.
Barramundi Lates calcarifer ist euryhalin und kommt in Süßwasser, Brackwasser und marinen Küstenlebensräumen des Indo-Westpazifiks vor. FishBase nennt die Verbreitung von der östlichen Persischen-Golf-Region bis China, Taiwan, Südjapan, Papua-Neuguinea und Nordaustralien.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barramundi stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Barramundi von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Barramundi unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barramundi darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Barramundi bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Centrarchiformes
- Familie
- Latidae
- Gattung
- Lates
- Art
- calcarifer
- Erstbeschreiber
- Bloch, 1790
Morphologie
- Körperform
- Der Barramundi (Lates calcarifer) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Seitenlinie
- Der Barramundi besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barramundi insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barramundi darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Barramundi als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Barramundi betreibt artspezifische Brutpflege, die vom evolutionären Hintergrund abhängt.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barramundi stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Barramundi von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Barramundi unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Australis
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Barramundi das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Barramundi für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Barramundi ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Früher Morgen, Dämmerung
Schwer (gute Gewässerkenntnis & Technik nötig)
Barramundi wird mit der zum Lebensraum passenden Kombination aus Posenangeln, Grundangeln, Spinnfischen oder Naturködermontage befischt.
Für Barramundi kommen artspezifisch Naturköder wie Würmer, Krebstiere, Muschelfleisch, Fischfetzen oder passende Kunstköder infrage.
Barramundi wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.
Für Barramundi sollte das Angelgerät an Endgröße, Strömung, Hängerstruktur und zu erwartende Fluchten angepasst werden.
Bei Barramundi sind stabile Bedingungen, passende Wassertemperatur und natürliche Nahrungsaktivität wichtiger als einzelne Mond- oder Wetterregeln.
Barramundi besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.
Beim Barramundi muss die Bissanzeige passend zur Montage beobachtet werden; vorsichtige Zupfer und abrupte Fluchten sind möglich.
Barramundi zeigt ein artspezifisches Drillverhalten, das stark von Größe, Gewässerstruktur und Strömung abhängt.
Barramundi sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.
Typischer Beifang bei Barramundi hängt stark von Montage, Köder und Gewässertyp ab.
Barramundi erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Barramundi (Lates calcarifer) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Barramundi bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Barramundi eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Barramundi verfügt über evolutionär angepasste anatomische...
Für Barramundi gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung56 °C
100 kcal / 100 g
20 g / 100 g
Mittelfetter Fisch
Barramundi sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.
Einfach
Barramundi hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.
Das Fleisch von Barramundi ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Barramundi sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Barramundi entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Barramundi eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.
Die Garzeit von Barramundi richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.
Zu Barramundi passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Barramundi passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Barramundi passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Barramundi sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Barramundi ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
