Barrakuda
Sphyraena barracuda
Großer Barrakuda (Sphyraena barracuda), gehoert zur Familie Sphyraenidae, lebt in Salzwasser; pelagisch; Korallenriffe, Mangroven und offenes Wasser., und wird als Karnivor beschrieben.
Merkmale
- Körperform: Der Barrakuda (Sphyraena barracuda) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barrakuda insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; pelagisch; Korallenriffe, Mangroven und offenes Wasser.
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 20 - 30 Grad C
pH-Wert: 8 - 8.4
Der Barrakuda Sphyraena barracuda ist nicht auf den Pazifik beschränkt. FishBase nennt Vorkommen im Indo-Pazifik sowie im westlichen und östlichen Atlantik; deshalb ist der Oberpunkt Salzwasser fachlich sauberer als ein einzelner Ozean-Unterpunkt.
Ernährung
Typ: Karnivor
Die Nahrungssuche ist bei dem Barrakuda stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Barrakuda Organismen, die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.
Verbreitung
Region: Atlantik und Indo-Pazifik; westlicher Atlantik, östlicher Atlantik sowie Rotes Meer bis Zentralpazifik.
Länder: Tropische und subtropische Küstenräume des westlichen Atlantiks, Karibik, Brasilien, Teile des östlichen Atlantiks sowie Indo-Pazifik vom Roten Meer und Ostafrika bis Hawaii und Französisch-Polynesien.
Der Barrakuda Sphyraena barracuda ist nicht auf den Pazifik beschränkt. FishBase nennt Vorkommen im Indo-Pazifik sowie im westlichen und östlichen Atlantik; deshalb ist der Oberpunkt Salzwasser fachlich sauberer als ein einzelner Ozean-Unterpunkt.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barrakuda stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Barrakuda von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Barrakuda unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barrakuda darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Barrakuda bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Carangiformes
- Familie
- Sphyraenidae
- Gattung
- Sphyraena
- Art
- barracuda
- Erstbeschreiber
- Edwards, 1771
Morphologie
- Körperform
- Der Barrakuda (Sphyraena barracuda) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Seitenlinie
- Der Barrakuda besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barrakuda insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Ovipar
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barrakuda darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Barrakuda als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Barrakuda betreibt artspezifische Brutpflege, die vom evolutionären Hintergrund abhängt.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barrakuda stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Barrakuda von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Barrakuda unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Ozeanisch / Kosmopolitisch
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Barrakuda das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Barrakuda für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Der Barrakuda ist je nach lokalem und internationalem Schutzstatus entweder nicht gelistet oder anhangspflichtig.
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Früher Morgen, Dämmerung, Nacht
Schwer (gute Gewässerkenntnis & Technik nötig)
Barrakuda wird gezielt mit Spinnfischen, Jerkbait-, Wobbler-, Gummifisch- und Köderfischmontagen befischt; in geeigneten Gewässern ist auch Ansitzangeln möglich.
Für Barrakuda sind Gummifische, Wobbler, Spinner, Blinker, Jerkbaits, Köderfische und Fischfetzen besonders relevant.
Barrakuda jagt an Kanten, Krautfeldern, Brücken, Buhnen, Einläufen, Scharkanten, Barschbergen und Übergängen zwischen Flach- und Tiefwasser.
Für Barrakuda sind mittlere bis schwere Spinnruten, stabile Rollen, geflochtene Schnur und je nach Zahnbesatz Stahl-, Titan- oder Fluorocarbonvorfach sinnvoll.
Bei Barrakuda erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.
Barrakuda besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.
Beim Barrakuda kommt der Biss oft als harter Einschlag, kurzes Festhalten oder plötzliches Gewicht am Köder; beim Köderfischangeln kann der Abzug verzögert erfolgen.
Barrakuda zeigt harte Kopfstöße, kurze explosive Fluchten und versucht häufig Deckung oder tieferes Wasser zu erreichen.
Barrakuda sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. lange Zange und rutschfeste Unterlage verwenden.
Typischer Beifang beim Angeln auf Barrakuda sind andere Raubfische wie Barsch, Hecht, Zander, Rapfen oder Wels, je nach Gewässer.
Barrakuda erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Barrakuda (Sphyraena barracuda) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Barrakuda bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Barrakuda eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Barrakuda verfügt über evolutionär angepasste anatomische...
Für Barrakuda gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung56 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Magerfisch
Barrakuda sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.
Einfach
Barrakuda hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.
Das Fleisch von Barrakuda ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Barrakuda sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Barrakuda entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Barrakuda eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.
Die Garzeit von Barrakuda richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.
Zu Barrakuda passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Barrakuda passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Barrakuda passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Barrakuda sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Barrakuda ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
