Vieraugenfisch
Anableps anableps
Vieraugenfisch (Anableps anableps), gehoert zur Familie Anablepidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Vieraugenfisch besitzt einen langgestreckten, oberflächenorientierten Körperbau, der zur Nahrungssuche direkt an der Wasseroberfläche passt.
- Maulstellung: Beim Vieraugenfisch ist das Maul oberständig; die Maulstellung unterstützt das Aufnehmen von Nahrung an der Wasseroberfläche.
- Namensgebend sind die zweigeteilt wirkenden Augen: Sie ermöglichen gleichzeitig Orientierung über und unter der Wasseroberfläche.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.
Lebensraum
Süß- und Brackwasser; pelagisch; flache Mangrovenzonen und Flussmündungen.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser
Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Lagune, Mangrove, Küstengewässer, Ozeanisches Freiwasser
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 24 - 28 Grad C
pH-Wert: 7 - 8.5
Der Vieraugenfisch Anableps anableps kommt im nördlichen Südamerika vor, insbesondere von Trinidad und Venezuela bis zum Amazonasdelta in Brasilien. Er lebt überwiegend im Süßwasser, nutzt aber auch brackige Lagunen und Mangrovenküsten.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser
Die natürliche Ernährung von Vieraugenfisch basiert auf einem breiten Spektrum an biologischer Beute.
Beute: Kleine Wirbellose, Krebstiere und Fische.
Verbreitung
Region: Südamerika
Länder: Brasilien, Guyana, Venezuela
Der Vieraugenfisch Anableps anableps kommt im nördlichen Südamerika vor, insbesondere von Trinidad und Venezuela bis zum Amazonasdelta in Brasilien. Er lebt überwiegend im Süßwasser, nutzt aber auch brackige Lagunen und Mangrovenküsten.
Galerie
Besonderheiten
- Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
- Der Vieraugenfisch bewegt sich häufig in Gruppen beziehungsweise Schwärmen und nutzt flache, ufernahe Bereiche.
- Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
- Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
- Keine direkten Gefahren im normalen Umgang.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Cyprinodontiformes
- Familie
- Anablepidae
- Gattung
- Anableps
- Art
- anableps
- Erstbeschreiber
- Linnaeus, 1758
- Synonyme
- Keine wesentlichen Synonyme
Morphologie
- Körperform
- Der Vieraugenfisch besitzt einen langgestreckten, oberflächenorientierten Körperbau, der zur Nahrungssuche direkt an der Wasseroberfläche passt.
- Maulstellung
- Beim Vieraugenfisch ist das Maul oberständig; die Maulstellung unterstützt das Aufnehmen von Nahrung an der Wasseroberfläche.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 0 - 0
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind meist schwach ausgeprägt oder primär während der Laichzeit sichtbar.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt saisonal unter optimierten Umweltbedingungen.
- Laichtyp
- Freilaicher
- Brutpflege
- In der Regel keine Brutpflege nach der Eiablage oder Geburt.
Verhalten
- Aktivität
- Vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
- Sozialverhalten
- Der Vieraugenfisch bewegt sich häufig in Gruppen beziehungsweise Schwärmen und nutzt flache, ufernahe Bereiche.
- Wanderung
- Überwiegend standorttreu mit saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung.
- Endemisch
- Nein
Nutzung
- Fischerei
- Von regionaler bis globaler wirtschaftlicher Bedeutung.
- Aquakultur
- Wird in spezialisierten Betrieben erfolgreich vermehrt.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 1000 l
24 - 28 °C
7 - 8.5
5 - 20 dKH
Oberfläche
Die Haltung erfordert fundiertes Wissen über die spezifischen Wasserparameter.
Vieraugenfisch sollte nicht als Einzelbesatz geplant werden, sofern die Art natürlicherweise gesellig lebt; bei unsicherer Datenlage ist eine ruhige, strukturierte Haltung mit artgerechter Besatzdichte entscheidend.
Vieraugenfisch sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.
Vieraugenfisch frisst Pflanzen meist nicht gezielt, kann feine Pflanzen aber beim Gründeln oder Eingraben lockern; robuste Bepflanzung und freier Sandboden sind sinnvoll.
Vieraugenfisch benötigt sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit spürbarer Strömung; tote Zonen und dauerhaft niedrige Sauerstoffwerte sind ungeeignet.
Vieraugenfisch nimmt meist abwechslungsreiches Futter an, darunter Flocken- oder Granulatfutter, Frostfutter, Lebendfutter und je nach Art pflanzliche Bestandteile.
Vieraugenfisch ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.
Vieraugenfisch laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.
Schwer
Gedämpft
