Sardine
Sardina pilchardus
Europäische Sardine (Sardina pilchardus), gehoert zur Familie Clupeidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Sardine insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; pelagisch; küstennahe Gewässer, oft in großen Schwärmen.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Ozeanisches Freiwasser
Klimazone: Gemäßigt
Temperatur: 10 - 20 Grad C
pH-Wert: 7.9 - 8.4
Ernährung
Ernährungsweise: Planktonfresser
Die Nahrungssuche ist bei der Sardine stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Die Sardine Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Region: Mittelmeer
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Sardine stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei der Sardine von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Die Sardine unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Sardine darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit der Sardine bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Clupeomorpha
- Ordnung
- Clupeiformes
- Familie
- Clupeidae
- Gattung
- Sardina
- Art
- pilchardus
- Erstbeschreiber
- Walbaum, 1792
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Sardine insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Sardine darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Sardine als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Die Sardine betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Sardine stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei der Sardine von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Die Sardine unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Die Sardine das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Die Sardine für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung54 °C
208 kcal / 100 g
24 g / 100 g
Fettreich
Sardine hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.
Einfach
Sardine hat ein kräftigeres, maritimes Aroma; fettreichere Stücke schmecken intensiver und eignen sich gut für Grill, Pfanne oder Rohzubereitungen, sofern geeignet.
Das Fleisch von Sardine ist fest, schnittstabil und je nach Muskelbereich saftig bis fleischig.
Bei Sardine sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.
Bei Sardine entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Sardine eignet sich zum Grillen, Braten, Räuchern, Marinieren und je nach Frischequalität auch für rohe oder kurz gegarte Zubereitungen.
Sardine braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.
Zu Sardine passen Zitrus, Chili, Ingwer, Knoblauch, Sesam, Rosmarin, Thymian und mediterrane Kräuter.
Zu Sardine passen Grillgemüse, Reis, mediterrane Salate, Kartoffeln, Hülsenfrüchte oder frische Salsas.
Zu Sardine passen kräftigere Weißweine, Rosé, trockener Riesling, leichter Rotwein bei Grillgerichten oder herbe alkoholfreie Getränke.
Sardine sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Sardine ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 2000 l
10 - 20 °C
7.9 - 8.4
Bodennah
Die Pflege für die Sardine im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.
Sardine ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.
Sardine sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.
Sardine gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.
Sardine benötigt stabile Meerwasserqualität und eine zur Lebensweise passende Umwälzung; riff- oder küstenbewohnende Arten profitieren von sauerstoffreichem, gut bewegtem Wasser.
Sardine sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.
Sardine ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.
Sardine laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.
Schwer
Hell
