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Sardine

Sardina pilchardus

Europäische Sardine (Sardina pilchardus), gehoert zur Familie Clupeidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

20 cm, max 27 cmbis 15 Jahre0-100 m TiefePlanktonfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Sardine insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; küstennahe Gewässer, oft in großen Schwärmen.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 10 - 20 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Die Nahrungssuche ist bei der Sardine stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Sardine Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Die Sardine Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Mittelmeer

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Sardine stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Sardine von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Sardine unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Sardine darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Sardine bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Die Sardine oft von Bedeutu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Clupeomorpha
Ordnung
Clupeiformes
Familie
Clupeidae
Gattung
Sardina
Art
pilchardus
Erstbeschreiber
Walbaum, 1792

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Sardine insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Sardine darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Sardine als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Sardine betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Sardine stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Sardine von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Sardine unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Sardine das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Sardine für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

54 °C

Energie

208 kcal / 100 g

Eiweiß

24 g / 100 g

Fettgehalt

Fettreich

Grätenstruktur

Sardine hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Sardine hat ein kräftigeres, maritimes Aroma; fettreichere Stücke schmecken intensiver und eignen sich gut für Grill, Pfanne oder Rohzubereitungen, sofern geeignet.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Sardine ist fest, schnittstabil und je nach Muskelbereich saftig bis fleischig.

Verwertbare Teile

Bei Sardine sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.

Hautzubereitung

Bei Sardine entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Sardine eignet sich zum Grillen, Braten, Räuchern, Marinieren und je nach Frischequalität auch für rohe oder kurz gegarte Zubereitungen.

Garzeit

Sardine braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Sardine passen Zitrus, Chili, Ingwer, Knoblauch, Sesam, Rosmarin, Thymian und mediterrane Kräuter.

Beilagen

Zu Sardine passen Grillgemüse, Reis, mediterrane Salate, Kartoffeln, Hülsenfrüchte oder frische Salsas.

Getränke

Zu Sardine passen kräftigere Weißweine, Rosé, trockener Riesling, leichter Rotwein bei Grillgerichten oder herbe alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Sardine sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Sardine ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 2000 l

Temperatur

10 - 20 °C

pH-Wert

7.9 - 8.4

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Die Pflege für die Sardine im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Sardine ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Sardine sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.

Pflanzen

Sardine gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Sardine benötigt stabile Meerwasserqualität und eine zur Lebensweise passende Umwälzung; riff- oder küstenbewohnende Arten profitieren von sauerstoffreichem, gut bewegtem Wasser.

Futterannahme

Sardine sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.

Überwinterung

Sardine ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.

Nachzucht

Sardine laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Hell