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Sardelle

Engraulis encrasicolus

Europäische Sardelle (Engraulis encrasicolus), gehoert zur Familie Engraulidae, lebt in Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

13 cm, max 20 cmbis 5 Jahre0-100 m TiefePlanktonfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Sardelle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; in dichten Schwärmen, toleriert Brackwasser.

Wasserlebensraum: Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 5 - 25 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 8.4

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Die Nahrungssuche ist bei der Sardelle stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Sardelle Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Die Sardelle Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Mittelmeer

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Sardelle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Sardelle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Sardelle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Sardelle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Sardelle bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Die Sardelle oft von Bedeut...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Clupeomorpha
Ordnung
Clupeiformes
Familie
Engraulidae
Gattung
Engraulis
Art
encrasicolus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Sardelle insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Sardelle darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Sardelle als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Sardelle betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Sardelle stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Sardelle von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Sardelle unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Sardelle das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Sardelle für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

54 °C

Energie

131 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Fettreich

Grätenstruktur

Sardelle hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Sardelle hat ein kräftigeres, maritimes Aroma; fettreichere Stücke schmecken intensiver und eignen sich gut für Grill, Pfanne oder Rohzubereitungen, sofern geeignet.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Sardelle ist fest, schnittstabil und je nach Muskelbereich saftig bis fleischig.

Verwertbare Teile

Bei Sardelle sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.

Hautzubereitung

Bei Sardelle entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Sardelle eignet sich zum Grillen, Braten, Räuchern, Marinieren und je nach Frischequalität auch für rohe oder kurz gegarte Zubereitungen.

Garzeit

Sardelle braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Sardelle passen Zitrus, Chili, Ingwer, Knoblauch, Sesam, Rosmarin, Thymian und mediterrane Kräuter.

Beilagen

Zu Sardelle passen Grillgemüse, Reis, mediterrane Salate, Kartoffeln, Hülsenfrüchte oder frische Salsas.

Getränke

Zu Sardelle passen kräftigere Weißweine, Rosé, trockener Riesling, leichter Rotwein bei Grillgerichten oder herbe alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Sardelle sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Sardelle ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 2000 l

Temperatur

5 - 25 °C

pH-Wert

7.8 - 8.4

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Die Pflege für die Sardelle im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Sardelle ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Sardelle sollte nur mit Arten vergesellschaftet werden, die dieselben Wasserwerte, Temperaturbereiche und ein vergleichbares Aktivitätsniveau tolerieren.

Pflanzen

Sardelle gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Sardelle benötigt stabile Wasserqualität, ausreichend Sauerstoff und eine zur natürlichen Lebensweise passende leichte bis mittlere Wasserbewegung.

Futterannahme

Sardelle sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.

Überwinterung

Sardelle ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.

Nachzucht

Sardelle laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Anpassungsfähig