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Muräne

Muraena helena

Mittelmeer-Muräne (Muraena helena), gehoert zur Familie Muraenidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

80 cm, max 150 cmbis 15 Jahre0-100 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Muräne insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; demersal; felsige Küsten und Höhlen.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Höhle, Küstengewässer, Bodennah

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Fels / Stein

Temperatur: 14 - 25 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Die Nahrungssuche ist bei der Muräne stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Muräne Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Die Muräne Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Mittelmeer

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Muräne stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Muräne von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Muräne unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Muräne darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Muräne bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Die Muräne oft von Bedeutu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Elopomorpha
Ordnung
Anguilliformes
Familie
Muraenidae
Gattung
Muraena
Art
helena
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Muräne insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Muräne darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Muräne als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Muräne betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Muräne stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Muräne von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Muräne unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Muräne das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Muräne für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Muräne besitzt eine längliche Mittelgräte und viele feine Strukturen entlang des Körpers; die Verarbeitung verlangt Erfahrung.

Filetieren

Schwer

Geschmacksprofil

Muräne besitzt ein kräftiges, fettreiches und charakteristisches Aroma, das besonders beim Räuchern oder Braten deutlich hervortritt.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Muräne ist sehr saftig, fettreich und dicht strukturiert.

Verwertbare Teile

Bei Muräne wird meist der enthäutete oder heißgeräucherte Körper verwertet; Kopf und Innereien werden nicht genutzt.

Hautzubereitung

Bei Muräne wird die schleimige Haut je nach Rezept entfernt oder beim Räuchern mitbehandelt; gründliches Reinigen ist Pflicht.

Zubereitungsarten

Muräne eignet sich besonders zum Räuchern, Braten, Schmoren oder Grillen.

Garzeit

Die Garzeit von Muräne richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.

Kräuter & Gewürze

Zu Muräne passen Rauch, Pfeffer, Senf, Meerrettich, Zitrone, Lorbeer und kräftige Würzungen.

Beilagen

Zu Muräne passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Muräne passen kräftigere Weißweine, Rosé, trockener Riesling, leichter Rotwein bei Grillgerichten oder herbe alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Muräne muss sehr gründlich gereinigt, ausgenommen und je nach Rezept enthäutet werden; Schleim und Blutreste müssen sorgfältig entfernt werden.

Warnhinweise

Bei Muräne sind je nach Fanggebiet Ciguatera-, Biss- oder Stachelrisiken zu beachten; nur fachgerecht behandeln und nicht unkritisch verzehren.