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Marlin

Makaira nigricans

Blauer Marlin (Makaira nigricans), gehoert zur Familie Istiophoridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

290 cm, max 500 cmmax 818 kgbis 27 Jahre0-100 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Marlin insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; tropische und subtropische Ozeane weltweit.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Tropisch

Temperatur: 22 - 30 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Die Nahrungssuche ist bei dem Marlin stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Marlin Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Marlin Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Marlin stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Marlin von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Marlin unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Marlin darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Marlin bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Der Marlin oft von Bedeutun...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Istiophoriformes
Familie
Istiophoridae
Gattung
Makaira
Art
nigricans
Erstbeschreiber
Lacepède, 1802

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Marlin insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Marlin darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Marlin als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Marlin betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Marlin stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Marlin von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Marlin unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Marlin das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Marlin für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Morgendämmerung, Vormittag, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Schwer

Angelmethoden

Marlin wird mit schwerem Ansitzgerät, Grundmontage, Pose, Ufer- oder Bootsangeln und je nach Art mit Köderfisch, Tauwurmbündel oder Fischfetzen befischt.

Empfohlene Köder

Für Marlin werden Tauwurmbündel, Köderfische, Fischfetzen, Leber, Muschelfleisch oder stark riechende Naturköder eingesetzt.

Fangplätze

Marlin wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.

Ausrüstung

Für Marlin ist sehr schweres Meeres- oder Big-Game-Gerät mit kräftiger Rolle, hoher Schnurfassung, starker Hauptschnur und abriebfestem Vorfach erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Marlin erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.

Winterverhalten

Marlin besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.

Bissanzeige

Beim Marlin reicht die Bissanzeige von vorsichtigem Anheben bis zu massiven Läufen; nach dem Anhieb folgt häufig sofort starker Druck.

Drillverhalten

Marlin liefert lange, kraftvolle Fluchten und verlangt saubere Bremseinstellung, Ausdauer und schweres Gerät.

Landung & Abhaken

Marlin sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Marlin sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.

Schnell erkennen

Marlin erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Marlin (Makaira nigricans) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Marlin bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Marlin eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Marlin verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Marlin gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

190 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Fettreich

Grätenstruktur

Marlin hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Marlin schmeckt mild bis leicht süßlich; die Fleischqualität hängt stark von Frische, Herkunft und sauberer Hälterung ab.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Marlin ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Marlin sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Marlin entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Marlin eignet sich zum Braten, Grillen, Frittieren, Schmoren oder für würzige Eintöpfe.

Garzeit

Marlin braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Marlin passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Marlin passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Marlin passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Marlin sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Marlin ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.