Marlin
Makaira nigricans
Blauer Marlin (Makaira nigricans), gehoert zur Familie Istiophoridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Marlin insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; pelagisch; tropische und subtropische Ozeane weltweit.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Ozeanisches Freiwasser
Klimazone: Tropisch
Temperatur: 22 - 30 Grad C
pH-Wert: 7.9 - 8.4
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Die Nahrungssuche ist bei dem Marlin stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Marlin Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Marlin stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Marlin von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Marlin unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Marlin darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Marlin bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Istiophoriformes
- Familie
- Istiophoridae
- Gattung
- Makaira
- Art
- nigricans
- Erstbeschreiber
- Lacepède, 1802
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Marlin insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Marlin darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Marlin als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Marlin betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Marlin stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Marlin von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Marlin unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Marlin das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Marlin für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangGanzjährig
Morgendämmerung, Vormittag, Abenddämmerung, Nacht
Schwer
Marlin wird mit schwerem Ansitzgerät, Grundmontage, Pose, Ufer- oder Bootsangeln und je nach Art mit Köderfisch, Tauwurmbündel oder Fischfetzen befischt.
Für Marlin werden Tauwurmbündel, Köderfische, Fischfetzen, Leber, Muschelfleisch oder stark riechende Naturköder eingesetzt.
Marlin wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.
Für Marlin ist sehr schweres Meeres- oder Big-Game-Gerät mit kräftiger Rolle, hoher Schnurfassung, starker Hauptschnur und abriebfestem Vorfach erforderlich.
Bei Marlin erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.
Marlin besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.
Beim Marlin reicht die Bissanzeige von vorsichtigem Anheben bis zu massiven Läufen; nach dem Anhieb folgt häufig sofort starker Druck.
Marlin liefert lange, kraftvolle Fluchten und verlangt saubere Bremseinstellung, Ausdauer und schweres Gerät.
Marlin sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.
Typischer Beifang beim Angeln auf Marlin sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.
Marlin erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Marlin (Makaira nigricans) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Marlin bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Marlin eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Marlin verfügt über evolutionär angepasste anatomische...
Für Marlin gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Köche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
190 kcal / 100 g
20 g / 100 g
Fettreich
Marlin hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.
Einfach
Marlin schmeckt mild bis leicht süßlich; die Fleischqualität hängt stark von Frische, Herkunft und sauberer Hälterung ab.
Das Fleisch von Marlin ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.
Bei Marlin sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.
Bei Marlin entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.
Marlin eignet sich zum Braten, Grillen, Frittieren, Schmoren oder für würzige Eintöpfe.
Marlin braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.
Zu Marlin passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.
Zu Marlin passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.
Zu Marlin passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.
Marlin sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.
Für Marlin ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.
