Kardinalfisch
Tanichthys albonubes
Kardinalfisch; Weißflossen-Kardinalfisch; Hong Kong-Neonsalmler (Tanichthys albonubes), gehoert zur Familie Danionidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Kardinalfisch besitzt einen schlanken, torpedoförmigen Körperbau, der seitlich leicht abgeflacht ist.
- Maulstellung: Der Mund des Kardinalfisches ist endständig und leicht nach oben gerichtet.
- Der Kardinalfisch zeigt eine olivbraune bis grünliche Grundfärbung mit einem leuchtenden, horizontalen Streifen, der von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel verläuft. Die Flossen sind oft rötlich mit weißen oder gelblichen Rändern.
- Der Kardinalfisch besitzt keine Barteln und ist für seine leuchtenden Flossenspitzen bekannt.
- Geschlechtsunterschiede: Männliche Kardinalfische sind in der Regel schlanker und farbintensiver als die Weibchen, besonders während der Laichzeit. Weibchen sind fülliger, besonders wenn sie Laich tragen.
Lebensraum
Der Kardinalfisch bewohnt klare, kühle Bergflüsse und Bäche mit dichter Vegetation.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Klimazone: Subtropisch
Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Pflanzenbestand
Temperatur: 14 - 22 Grad C
pH-Wert: 6 - 8
Die ursprüngliche Verbreitung des Kardinalfisches ist auf den White Cloud Mountain in der Provinz Guangdong, China, beschränkt. Durch Aquarienhandel ist er jedoch weltweit verbreitet und in einigen Gebieten auch invasiv.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser, Detritusfresser
Der Kardinalfisch ernährt sich hauptsächlich von kleinen Insektenlarven, Krebstieren und Algen. Im Aquarium nimmt er gerne Flockenfutter, Granulat und Lebend-/Frostfutter an.
Beute: Kleine Wirbellose, Algen, Detritus
Verbreitung
Region: Ostasien
Länder: China
Die ursprüngliche Verbreitung des Kardinalfisches ist auf den White Cloud Mountain in der Provinz Guangdong, China, beschränkt. Durch Aquarienhandel ist er jedoch weltweit verbreitet und in einigen Gebieten auch invasiv.
Galerie
Besonderheiten
- Tagaktiv
- Der Kardinalfisch ist ein sehr friedlicher Schwarmfisch, der sich in Gruppen von mindestens 8-10 Tieren am wohlsten fühlt.
- Der Kardinalfisch zeigt keine ausgeprägten Migrationsmuster.
- Der Kardinalfisch ist ein Dauerlaicher, der seine Eier frei im Wasser oder an feinfiedrigen Pflanzen ablegt.
- Keine bekannten Gefahren für den Menschen durch den Kardinalfisch.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Ostariophysi
- Ordnung
- Cypriniformes
- Unterordnung
- Cyprinoidei
- Familie
- Danionidae
- Unterfamilie
- Danioninae
- Gattung
- Tanichthys
- Art
- albonubes
- Erstbeschreiber
- Lin, 1932
Morphologie
- Körperform
- Der Kardinalfisch besitzt einen schlanken, torpedoförmigen Körperbau, der seitlich leicht abgeflacht ist.
- Maulstellung
- Der Mund des Kardinalfisches ist endständig und leicht nach oben gerichtet.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 7 - 9
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 8 - 8
- Geschlechtsunterschiede
- Männliche Kardinalfische sind in der Regel schlanker und farbintensiver als die Weibchen, besonders während der Laichzeit. Weibchen sind fülliger, besonders wenn sie Laich tragen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Der Kardinalfisch ist ein Dauerlaicher, der seine Eier frei im Wasser oder an feinfiedrigen Pflanzen ablegt.
- Laichtyp
- Freilaicher
- Brutpflege
- Der Kardinalfisch betreibt keine Brutpflege; die Eltern fressen oft den Laich.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Tagaktiv
- Sozialverhalten
- Der Kardinalfisch ist ein sehr friedlicher Schwarmfisch, der sich in Gruppen von mindestens 8-10 Tieren am wohlsten fühlt.
- Wanderung
- Der Kardinalfisch zeigt keine ausgeprägten Migrationsmuster.
- Endemisch
- Ja
- Biogeographie
- Paläarktis
Nutzung
- Fischerei
- nein
- Aquakultur
- Der Kardinalfisch wird kommerziell für die Aquaristik gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- Lin, S. Y. (1932). New cyprinid fishes from Kwangtung and Hainan. Lingnan Science Journal, 11(3), 379-391.; FishBase (www.fishbase.org); IUCN Red List (www.iucnredlist.org)
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 60 l
ab 200 l
14 - 22 °C
6 - 8
3 - 15 dKH
Oberfläche, Mittlere Wasserschichten
Sehr einfach
Der Kardinalfisch sollte in Gruppen von mindestens 8-10 Tieren gehalten werden, um sein natürliches Schwarmverhalten zu fördern.
Der Kardinalfisch ist ein sehr friedlicher Fisch, der gut mit anderen kleinen, friedlichen Arten vergesellschaftet werden kann.
Der Kardinalfisch ist pflanzenfreundlich und beschädigt keine Wasserpflanzen.
Der Kardinalfisch bevorzugt eine moderate Strömung.
Der Kardinalfisch nimmt im Aquarium problemlos handelsübliches Flockenfutter, Granulat sowie Lebend- und Frostfutter an.
ja
Die Zucht des Kardinalfisches ist relativ einfach. Sie benötigen ein separates Laichbecken mit feinfiedrigen Pflanzen oder einem Laichrost und weichem, leicht saurem Wasser.
Einfach
Gedämpft

