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Kardinalfisch

Tanichthys albonubes

Kardinalfisch; Weißflossen-Kardinalfisch; Hong Kong-Neonsalmler (Tanichthys albonubes), gehoert zur Familie Danionidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

3 cm, max 4 cmbis 3 JahreAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Kardinalfisch besitzt einen schlanken, torpedoförmigen Körperbau, der seitlich leicht abgeflacht ist.
  • Maulstellung: Der Mund des Kardinalfisches ist endständig und leicht nach oben gerichtet.
  • Der Kardinalfisch zeigt eine olivbraune bis grünliche Grundfärbung mit einem leuchtenden, horizontalen Streifen, der von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel verläuft. Die Flossen sind oft rötlich mit weißen oder gelblichen Rändern.
  • Der Kardinalfisch besitzt keine Barteln und ist für seine leuchtenden Flossenspitzen bekannt.
  • Geschlechtsunterschiede: Männliche Kardinalfische sind in der Regel schlanker und farbintensiver als die Weibchen, besonders während der Laichzeit. Weibchen sind fülliger, besonders wenn sie Laich tragen.

Lebensraum

Der Kardinalfisch bewohnt klare, kühle Bergflüsse und Bäche mit dichter Vegetation.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Klimazone: Subtropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Pflanzenbestand

Temperatur: 14 - 22 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Die ursprüngliche Verbreitung des Kardinalfisches ist auf den White Cloud Mountain in der Provinz Guangdong, China, beschränkt. Durch Aquarienhandel ist er jedoch weltweit verbreitet und in einigen Gebieten auch invasiv.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser, Detritusfresser

Der Kardinalfisch ernährt sich hauptsächlich von kleinen Insektenlarven, Krebstieren und Algen. Im Aquarium nimmt er gerne Flockenfutter, Granulat und Lebend-/Frostfutter an.

Beute: Kleine Wirbellose, Algen, Detritus

Kleine Wirbellose
Algen
Detritus

Verbreitung

Region: Ostasien

Länder: China

Die ursprüngliche Verbreitung des Kardinalfisches ist auf den White Cloud Mountain in der Provinz Guangdong, China, beschränkt. Durch Aquarienhandel ist er jedoch weltweit verbreitet und in einigen Gebieten auch invasiv.

Besonderheiten

  • Tagaktiv
  • Der Kardinalfisch ist ein sehr friedlicher Schwarmfisch, der sich in Gruppen von mindestens 8-10 Tieren am wohlsten fühlt.
  • Der Kardinalfisch zeigt keine ausgeprägten Migrationsmuster.
  • Der Kardinalfisch ist ein Dauerlaicher, der seine Eier frei im Wasser oder an feinfiedrigen Pflanzen ablegt.
  • Keine bekannten Gefahren für den Menschen durch den Kardinalfisch.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser...Zierfisch

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Unterordnung
Cyprinoidei
Familie
Danionidae
Unterfamilie
Danioninae
Gattung
Tanichthys
Art
albonubes
Erstbeschreiber
Lin, 1932

Morphologie

Körperform
Der Kardinalfisch besitzt einen schlanken, torpedoförmigen Körperbau, der seitlich leicht abgeflacht ist.
Maulstellung
Der Mund des Kardinalfisches ist endständig und leicht nach oben gerichtet.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
7 - 9
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 8
Geschlechtsunterschiede
Männliche Kardinalfische sind in der Regel schlanker und farbintensiver als die Weibchen, besonders während der Laichzeit. Weibchen sind fülliger, besonders wenn sie Laich tragen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Der Kardinalfisch ist ein Dauerlaicher, der seine Eier frei im Wasser oder an feinfiedrigen Pflanzen ablegt.
Laichtyp
Freilaicher
Brutpflege
Der Kardinalfisch betreibt keine Brutpflege; die Eltern fressen oft den Laich.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Tagaktiv
Sozialverhalten
Der Kardinalfisch ist ein sehr friedlicher Schwarmfisch, der sich in Gruppen von mindestens 8-10 Tieren am wohlsten fühlt.
Wanderung
Der Kardinalfisch zeigt keine ausgeprägten Migrationsmuster.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
nein
Aquakultur
Der Kardinalfisch wird kommerziell für die Aquaristik gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
Lin, S. Y. (1932). New cyprinid fishes from Kwangtung and Hainan. Lingnan Science Journal, 11(3), 379-391.; FishBase (www.fishbase.org); IUCN Red List (www.iucnredlist.org)

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Mindestteich

ab 200 l

Temperatur

14 - 22 °C

pH-Wert

6 - 8

Karbonathärte

3 - 15 dKH

Schwimmzone

Oberfläche, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Sehr einfach

Gruppengröße

Der Kardinalfisch sollte in Gruppen von mindestens 8-10 Tieren gehalten werden, um sein natürliches Schwarmverhalten zu fördern.

Vergesellschaftung

Der Kardinalfisch ist ein sehr friedlicher Fisch, der gut mit anderen kleinen, friedlichen Arten vergesellschaftet werden kann.

Pflanzen

Der Kardinalfisch ist pflanzenfreundlich und beschädigt keine Wasserpflanzen.

Strömung & Sauerstoff

Der Kardinalfisch bevorzugt eine moderate Strömung.

Futterannahme

Der Kardinalfisch nimmt im Aquarium problemlos handelsübliches Flockenfutter, Granulat sowie Lebend- und Frostfutter an.

Überwinterung

ja

Nachzucht

Die Zucht des Kardinalfisches ist relativ einfach. Sie benötigen ein separates Laichbecken mit feinfiedrigen Pflanzen oder einem Laichrost und weichem, leicht saurem Wasser.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Gedämpft