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Hering

Clupea harengus

Atlantischer Hering (Clupea harengus), gehoert zur Familie Clupeidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

30 cm, max 45 cmmax 1.1 kgbis 20 Jahre0-100 m TiefePlanktonfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Hering insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; offene Gewässer des Nordatlantiks, bildet gigantische Schwärme.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Gemäßigt

Temperatur: 1 - 18 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Die Nahrungssuche ist bei dem Hering stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Hering Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Hering Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Atlantik

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Hering stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Hering von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Hering unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Hering darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Hering bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Der Hering oft von Bedeutun...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Clupeomorpha
Ordnung
Clupeiformes
Familie
Clupeidae
Gattung
Clupea
Art
harengus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Hering insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Hering darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Hering als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Hering betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Hering stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Hering von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Hering unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Hering das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Hering für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Morgendämmerung, Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Einfach

Angelmethoden

Hering wird mit Schleppangeln, Spinnfischen, Jigging, Popping oder Naturköderdrift auf jagende Fische befischt.

Empfohlene Köder

Für Hering werden schnell geführte Kunstköder, Schleppköder, Jigs, Popper, Streamer, ganze Köderfische oder Fischfetzen genutzt.

Fangplätze

Hering wird an Strömungskanten, Futterfischschwärmen, Temperaturkanten, Unterwasserbergen, Riffen und offenen Jagdzonen gesucht.

Ausrüstung

Für Hering sind salzwasserfeste Rollen, abriebfeste Schnüre, robuste Haken und zum Revier passende Pilk-, Brandungs- oder Spinngeräte erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Hering sind Wind, Tide, Strömung, Wassertrübung und Futterfischaktivität wichtiger als einzelne Wetterregeln; nach Wetterumschwüngen muss der Standort neu gesucht werden.

Winterverhalten

Hering verlagert sich im Winter je nach Region, Temperatur und Nahrung teils in tiefere oder stabilere Bereiche; lokale Schonzeiten und Fangverbote sind besonders zu beachten.

Bissanzeige

Beim Hering zeigt sich der Biss häufig als deutliches Rucken, hartes Einsteigen oder plötzliches Gewicht in der Montage.

Drillverhalten

Hering zeigt je nach Größe harte Schläge, Fluchten in die Tiefe oder seitliche Läufe in der Strömung.

Landung & Abhaken

Hering sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Hering sind andere Küsten- oder Meeresarten derselben Tiefe, etwa Dorschartige, Plattfische, Makrelen, Lippfische oder Rochen.

Schnell erkennen

Hering erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Hering (Clupea harengus) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Hering bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Hering eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Hering verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Hering gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

54 °C

Energie

158 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Fettreich

Grätenstruktur

Hering hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Hering hat ein kräftigeres, maritimes Aroma; fettreichere Stücke schmecken intensiver und eignen sich gut für Grill, Pfanne oder Rohzubereitungen, sofern geeignet.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Hering ist fest, schnittstabil und je nach Muskelbereich saftig bis fleischig.

Verwertbare Teile

Bei Hering sind Filet, Bauchlappen und je nach Größe auch Abschnitte für Fond, Tatar, Räuchern oder Grillstücke verwertbar.

Hautzubereitung

Bei Hering entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Hering eignet sich zum Grillen, Braten, Räuchern, Marinieren und je nach Frischequalität auch für rohe oder kurz gegarte Zubereitungen.

Garzeit

Hering braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Hering passen Zitrus, Chili, Ingwer, Knoblauch, Sesam, Rosmarin, Thymian und mediterrane Kräuter.

Beilagen

Zu Hering passen Grillgemüse, Reis, mediterrane Salate, Kartoffeln, Hülsenfrüchte oder frische Salsas.

Getränke

Zu Hering passen kräftigere Weißweine, Rosé, trockener Riesling, leichter Rotwein bei Grillgerichten oder herbe alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Hering sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Hering ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 2000 l

Temperatur

1 - 18 °C

pH-Wert

7.9 - 8.4

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Die Pflege für den Hering im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Hering ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Hering darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.

Pflanzen

Hering gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Hering benötigt stabile Meerwasserqualität und eine zur Lebensweise passende Umwälzung; riff- oder küstenbewohnende Arten profitieren von sauerstoffreichem, gut bewegtem Wasser.

Futterannahme

Hering sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.

Überwinterung

Hering ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.

Nachzucht

Hering laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Hell