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Haiwels

Pangasius pangasius

Pangasius (Pangasius pangasius), gehoert zur Familie Pangasiidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

150 cm, max 300 cmbis 15 Jahre0-10 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Haiwels insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süßwasser; benthopelagisch; in den Mündungsbereichen großer Flüsse und Brackwasser.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Tropisch

Temperatur: 24 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 7.5

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Die Nahrungssuche ist bei dem Haiwels stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Haiwels Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Haiwels Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Haiwels stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Haiwels von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Haiwels unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Haiwels darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Haiwels bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Der Haiwels oft von Bedeutu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Siluriformes
Familie
Pangasiidae
Gattung
Pangasius
Art
pangasius
Erstbeschreiber
Hamilton, 1822

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Haiwels insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Lebendgebärend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Haiwels darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Haiwels als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Haiwels betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Haiwels stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Haiwels von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Haiwels unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Haiwels das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Haiwels für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Morgendämmerung, Vormittag, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Schwer

Angelmethoden

Haiwels wird mit schwerem Ansitzgerät, Grundmontage, Pose, Ufer- oder Bootsangeln und je nach Art mit Köderfisch, Tauwurmbündel oder Fischfetzen befischt.

Empfohlene Köder

Für Haiwels werden Tauwurmbündel, Köderfische, Fischfetzen, Leber, Muschelfleisch oder stark riechende Naturköder eingesetzt.

Fangplätze

Haiwels wird an den Unterwasserstrukturen gesucht, die Nahrung, Deckung und passende Strömung bieten.

Ausrüstung

Für Haiwels ist sehr schweres Meeres- oder Big-Game-Gerät mit kräftiger Rolle, hoher Schnurfassung, starker Hauptschnur und abriebfestem Vorfach erforderlich.

Wetter & Mond

Bei Haiwels erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.

Winterverhalten

Haiwels besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.

Bissanzeige

Beim Haiwels reicht die Bissanzeige von vorsichtigem Anheben bis zu massiven Läufen; nach dem Anhieb folgt häufig sofort starker Druck.

Drillverhalten

Haiwels liefert lange, kraftvolle Fluchten und verlangt saubere Bremseinstellung, Ausdauer und schweres Gerät.

Landung & Abhaken

Haiwels sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. Ein großer Kescher, nasse Hände und eine stabile Abhakunterlage schonen Fisch und Schleimhaut.

Typischer Beifang

Typischer Beifang bei Haiwels hängt stark von Montage, Köder und Gewässertyp ab.

Schnell erkennen

Haiwels erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Haiwels (Pangasius pangasius) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung in seinem bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Haiwels bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Haiwels eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Haiwels verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Haiwels müssen immer die lokalen Schonzeiten, Mindestmaße, Tagesfangbegrenzungen und Gewässerordnungen geprüft werden; feste Zahlen unterscheiden sich regional.

In der Küche

Für Köche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

125 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mittelfett

Grätenstruktur

Haiwels hat eine vergleichsweise gut beherrschbare Grätenstruktur; bei größeren Exemplaren lassen sich Filets sauber auslösen.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Haiwels schmeckt mild bis leicht süßlich; die Fleischqualität hängt stark von Frische, Herkunft und sauberer Hälterung ab.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Haiwels ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Haiwels sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Haiwels entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Haiwels eignet sich zum Braten, Grillen, Frittieren, Schmoren oder für würzige Eintöpfe.

Garzeit

Haiwels braucht je nach Stückdicke eine moderate Garzeit; dicke Steaks oder ganze Fische sollten langsam bis zur passenden Kerntemperatur gegart werden.

Kräuter & Gewürze

Zu Haiwels passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Haiwels passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Haiwels passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Haiwels sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Haiwels ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.