Grundel
Neogobius melanostomus
Schwarzmund-Grundel (Neogobius melanostomus), gehoert zur Familie Gobiidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Grundel insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süß- und Brackwasser; demersal; Flachwasserbereiche mit steinigem oder sandigem Grund.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser
Lebensraumtypen: Bodennah
Klimazone: Gemäßigt
Bodengrund: Sand, Fels / Stein
Temperatur: 4 - 20 Grad C
pH-Wert: 7 - 8.5
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Die Nahrungssuche ist bei der Grundel stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Die Grundel Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Region: Europa
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Grundel stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei der Grundel von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Die Grundel unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Grundel darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit der Grundel bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Gobiiformes
- Familie
- Gobiidae
- Gattung
- Neogobius
- Art
- melanostomus
- Erstbeschreiber
- Pallas, 1814
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Grundel insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Grundel darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Grundel als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Die Grundel betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Grundel stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei der Grundel von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Die Grundel unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Paläarktis
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Die Grundel das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Die Grundel für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 2000 l
ab 3000 l
4 - 20 °C
7 - 8.5
5 - 20 dKH
Bodennah
Die Pflege für die Grundel im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.
Grundel ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.
Grundel darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.
Grundel gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.
Grundel benötigt stabile Wasserqualität, ausreichend Sauerstoff und eine zur natürlichen Lebensweise passende leichte bis mittlere Wasserbewegung.
Grundel sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.
Grundel kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.
Grundel laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.
Mittel
Anpassungsfähig



