fishlex
KI-unterstützt

Grundel

Neogobius melanostomus

Schwarzmund-Grundel (Neogobius melanostomus), gehoert zur Familie Gobiidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

15 cm, max 25 cmbis 4 Jahre0-10 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Grundel insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Süß- und Brackwasser; demersal; Flachwasserbereiche mit steinigem oder sandigem Grund.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Bodennah

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Fels / Stein

Temperatur: 4 - 20 Grad C

pH-Wert: 7 - 8.5

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Die Nahrungssuche ist bei der Grundel stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Die Grundel Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Die Grundel Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Europa

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Grundel stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei der Grundel von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Die Grundel unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Grundel darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit der Grundel bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Die Grundel oft von Bedeutu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Gobiiformes
Familie
Gobiidae
Gattung
Neogobius
Art
melanostomus
Erstbeschreiber
Pallas, 1814

Morphologie

Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei der Grundel insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei der Grundel darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Die Grundel als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Die Grundel betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei der Grundel stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei der Grundel von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Die Grundel unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Die Grundel das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Die Grundel für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 2000 l

Mindestteich

ab 3000 l

Temperatur

4 - 20 °C

pH-Wert

7 - 8.5

Karbonathärte

5 - 20 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Die Pflege für die Grundel im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.

Gruppengröße

Grundel ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.

Vergesellschaftung

Grundel darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.

Pflanzen

Grundel gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.

Strömung & Sauerstoff

Grundel benötigt stabile Wasserqualität, ausreichend Sauerstoff und eine zur natürlichen Lebensweise passende leichte bis mittlere Wasserbewegung.

Futterannahme

Grundel sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.

Überwinterung

Grundel kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.

Nachzucht

Grundel laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Anpassungsfähig