Flammenkaiserfisch
Centropyge loricula
Flammen-Zwergkaiserfisch (Centropyge loricula), gehoert zur Familie Pomacanthidae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Flammenkaiserfisch (Centropyge loricula) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Flammenkaiserfisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Salzwasser; demersal; korallenreiche Lagunen und seewärts gerichtete Riffe.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser
Lebensraumtypen: See, Lagune, Bodennah
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Korallenstruktur
Temperatur: 24 - 28 Grad C
pH-Wert: 8.1 - 8.4
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Die Nahrungssuche ist bei dem Flammenkaiserfisch stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Flammenkaiserfisch Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Verbreitungsdaten können im Backend gepflegt werden.
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Flammenkaiserfisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Flammenkaiserfisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Flammenkaiserfisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Flammenkaiserfisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Flammenkaiserfisch bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Pomacanthidae
- Gattung
- Centropyge
- Art
- loricula
- Erstbeschreiber
- Günther, 1874
Morphologie
- Körperform
- Der Flammenkaiserfisch (Centropyge loricula) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
- Seitenlinie
- Der Flammenkaiserfisch besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Flammenkaiserfisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Flammenkaiserfisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Flammenkaiserfisch als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Flammenkaiserfisch betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen (wie bei Cichliden) geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Flammenkaiserfisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Flammenkaiserfisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Flammenkaiserfisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Flammenkaiserfisch das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Flammenkaiserfisch für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 200 l
24 - 28 °C
8.1 - 8.4
2 - 12 dKH
Bodennah
Die Pflege für den Flammenkaiserfisch im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.
Flammenkaiserfisch ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.
Flammenkaiserfisch darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.
Flammenkaiserfisch gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.
Flammenkaiserfisch benötigt sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit spürbarer Strömung; tote Zonen und dauerhaft niedrige Sauerstoffwerte sind ungeeignet.
Flammenkaiserfisch sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.
Flammenkaiserfisch ist für eine ganzjährige Freilandhaltung im normalen Gartenteich nicht geeignet; Temperatur-, Salzgehalts-, Größen-, Strömungs- oder Schutzanforderungen sprechen dagegen.
Die Nachzucht von Flammenkaiserfisch gelingt nur bei stabilen Wasserwerten, gut strukturierten Revieren und stressarmer Haltung; bei Maulbrütern sind ruhige Rückzugsbereiche für tragende Weibchen wichtig.
Schwer
Hell
