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Abbottina rivularis

Abbottina rivularis

Abbottina rivularis; Chinesischer Scheingründling; Amur-Scheingründling (Abbottina rivularis), gehoert zur Familie Gobionidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

Allesfresser

Merkmale

  • Körperform: Kleiner, spindelförmiger bis normal gebauter Gründlingsfisch mit bodenorientierter Lebensweise.
  • Maulstellung: Unterständig; untere Lippe durchgehend mit zwei mittleren Lappen am Hinterrand, getrennt durch eine Mittelrinne; ein Paar kurzer Maxillarbarteln.
  • Grundfarbe bräunlich bis graubraun; acht dunkle, rundliche Seitenflecken; Schwanzflosse mit mehreren vertikalen Reihen schwarzer Punkte.
  • Unterständiges Maul, kurze Barteln, anus näher an der Bauchflossenbasis als an der Afterflossenbasis; typische Anpassungen an bodennahe Nahrungssuche auf Sand- und Schlammböden.
  • Geschlechtsunterschiede: Außerhalb der Fortpflanzungszeit nur schwach beschrieben; zur Laichzeit bauen und bewachen Männchen Bodennester.

Lebensraum

Süßwasser bis Brackwasser; benthopelagisch. Flache Bereiche langsam fließender oder stehender Flüsse, Seen, Kanäle und Teiche.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Teich, Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm

Die Art ist ursprünglich in Ostasien verbreitet. FishBase nennt östliches China, Korea und Japan als ursprüngliches Areal, eine Einführung in das Mekong-Becken und Nachweise aus dem Tedzhen-Flussbecken in Turkmenistan.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Detritusfresser

Bodennahe Nahrungssuche; wahrscheinlich kleine Wirbellose, Benthosorganismen, Detritus und organisches Material. Für präzise artspezifische Diätdaten wurden in den Standardquellen keine belastbaren Werte übernommen.

Beute: Kleine benthische Wirbellose, Detritus und organisches Material; Nahrungssuche überwiegend in Bodennähe.

Kleine benthische Wirbellose
Detritus und organisches Material
Nahrungssuche überwiegend in Bodennähe.

Verbreitung

Region: Ostasien

Länder: China, Japan

Die Art ist ursprünglich in Ostasien verbreitet. FishBase nennt östliches China, Korea und Japan als ursprüngliches Areal, eine Einführung in das Mekong-Becken und Nachweise aus dem Tedzhen-Flussbecken in Turkmenistan.

Besonderheiten

  • bodenorientiert; überwiegend in flachen, ruhigen Gewässerbereichen aktiv
  • Keine ausgeprägte Sozialstruktur in den Standardquellen beschrieben; Männchen zeigen während der Fortpflanzung Nestbau und Brutbewachung.
  • Nicht als Langdistanzwanderer beschrieben; überwiegend lokaler Bewohner von Flüssen, Seen, Kanälen und Teichen.
  • Eiablage in ein vom Männchen gebautes Bodennest; das Männchen bewacht den Laich.
  • Für Menschen harmlos; keine Giftigkeit oder besondere Verletzungsgefahr in den Standardquellen angegeben.
DetritusfresserSubsistenzfischerei; regional auch als unerwünsc...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Unterordnung
Cyprinoidei
Familie
Gobionidae
Unterfamilie
Gobioninae
Gattung
Abbottina
Art
rivularis
Erstbeschreiber
(Basilewsky, 1855)
Synonyme
Gobio rivularis Basilewsky, 1855, Pseudogobio rivularis (Basilewsky, 1855), Tylognathus sinensis Kner, 1867, Abbottina psegma Jordan & Fowler, 1903.

Morphologie

Körperform
Kleiner, spindelförmiger bis normal gebauter Gründlingsfisch mit bodenorientierter Lebensweise.
Maulstellung
Unterständig; untere Lippe durchgehend mit zwei mittleren Lappen am Hinterrand, getrennt durch eine Mittelrinne; ein Paar kurzer Maxillarbarteln.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
7 - 7
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
5 - 5
Seitenlinie
Körper mit acht rundlichen dunklen Flecken entlang der Seitenlinie.
Geschlechtsunterschiede
Außerhalb der Fortpflanzungszeit nur schwach beschrieben; zur Laichzeit bauen und bewachen Männchen Bodennester.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Eiablage in ein vom Männchen gebautes Bodennest; das Männchen bewacht den Laich.
Laichtyp
Nestlaicher auf dem Gewässerboden; Nestdurchmesser laut FishBase 12–43 cm in 8–34 cm Tiefe.
Brutpflege
Männliche Brutpflege; Männchen bewacht den Laich im Bodennest.

Verhalten

Aktivität
bodenorientiert; überwiegend in flachen, ruhigen Gewässerbereichen aktiv
Sozialverhalten
Keine ausgeprägte Sozialstruktur in den Standardquellen beschrieben; Männchen zeigen während der Fortpflanzung Nestbau und Brutbewachung.
Wanderung
Nicht als Langdistanzwanderer beschrieben; überwiegend lokaler Bewohner von Flüssen, Seen, Kanälen und Teichen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Subsistenzfischerei; keine bedeutende kommerzielle Zielfischart in den Standardquellen.
Aquakultur
Keine klassische Aquakultur-Zielfischart; in einigen Regionen als Begleit-/Problemart im Umfeld von Fischzucht und Gewässereinführungen relevant.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase: Abbottina rivularis (Basilewsky, 1855), Chinese false gudgeon; IUCN Red List via FishBase: Least Concern, assessment 25 March 2020; FishBase Common Names List; FishBase Synonyms List; aktuelle taxonomische Revision zur Gattung Abbottina für Flossenstrahl-Angaben.